TÜRKEI: ISTANBUL und DARDANELLEN „Auf den Spuren von Ilias und Odyssee“
Reisevorschlag TRK79
Der Kinofilm „Odyssee“ hat – ähnlich wie „Troja“ vor einigen Jahren – das Interesse
an den Erzählungen Homers rund um Troja und Odysseus neu geweckt. Seit den Ausgrabungen von Heinrich Schliemann weiß man, dass Troja (Ilion) nicht eine mythische Stadt der Fantasie war oder ist, sondern eine reale Stadt in der heutigen Türkei. Inzwischen haben Archäologen viele neue Erkenntnisse gewonnen – diese werden mit zahlreichen Funden heute in einem großartigen, neuen Museum vor Ort präsentiert. Die Reise führt aber nicht nur ins Museum, sondern vor allem zum „echten“ Troja und zu weiteren Orten, die mit Ilias und Odyssee in Verbindung stehen. Die Insel Tenedos, Assos und das Ida-Gebirge sind zudem landschaftlich überaus reizvoll. Auch die frühen Christen waren von Odysseus und seinen Irrfahrten fasziniert. Manche sahen darin ein Bild für die eigene Lebensreise. Deshalb wird es bei dieser Reise am Rande auch um „Odysseus und die Theologie“ gehen.
„Originalschauplätze“ der Ilias und Odyssee
Vielfältige Besuchsorte: Ausgrabungen, Landschaften, Museen
Kompaktes Reiseprogramm mit vielen Höhepunkten
Die „Highlights“ von Istanbul/Konstantinopel
Reiseverlauf
1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug mit Turkish Airlines von Wien nach Istanbul (voraussichtlich 10:50 – 14:10 Uhr; Abflüge von anderen Städten in Deutschland und Österreich gerne auf Anfrage).
Nach der Ankunft Begrüßung durch den örtlichen Reiseführer. Fahrt entlang des Marmarameers nach Tekirdag und Hotelbezug für eine Nacht.
2. Tag: Troja: Die List des Odysseus und der Fall der Stadt
Heute erleben wir einen „kontinentalen Wandel“! Fährüberfahrt von Europa nach Asien über die Dardanellen. Spaziergang an der Kordon-Promenade in Canakkale. Fotostopp beim Original-Holzpferd aus dem Film „Troja“ – Symbol für die berühmteste List der Weltgeschichte, die Odysseus zugeschrieben wird. Kurze Weiterfahrt nach Troja. Einführung in Homers Ilias während der Fahrt. Besichtigung der sagenumwobenen Stadt, die Homer in seinen Epen beschrieben hat und wo Heinrich Schliemann mit Ausgrabungen begonnen hat. Anschließend Studienaufenthalt im neuen, mehrfach ausgezeichneten Museum von Troja. In dem mehr als 11.000 m2 umfassenden Innenraum werden 2.000 Exponate ausgestellt, die unter mehr als 40.000 Fundstücken sorgfältig ausgewählt wurden. Hotelbezug für drei Nächte an den Dardanellen in Canakkale.
3. Tag: Insel Bozcaada (Das antike Tenedos) – Das Versteck des Odysseus
Fahrt nach Geyikli und Überfahrt mit der Fähre nach Bozcaada (Tenedos). Hier versteckte sich die griechische Flotte – ein entscheidender Teil von Odysseus’ Täuschungsmanöver. Von Tenedos aus kehrten die Schiffe nachts zurück, nachdem die Trojaner das Pferd in die Stadt geholt hatten. Besichtigung der majestätischen Festung von Bozcaada und Spaziergang durch die historischen griechischen und türkischen Viertel mit ihren bunten Gassen. Gelegenheit zum Mittagessen in einem traditionellen Fischrestaurant am Hafen. Weinprobe in den historischen Kellern der Insel. Tenedos war schon in der Antike für seinen Wein bekannt, den auch Homer in der Ilias lobt. Anschließend Freizeit am Ayazma-Strand. Rückfahrt mit der Fähre zum Festland und Transfer zum Hotel.
4. Tag: Assos und Ida‑Gebirge: Athene und die Götter an Odysseus’ Seite
Fahrt über Alexandria Troas, von wo Paulus nach Europa übersetzte, nach Assos (Behramkale). Die hochgelegene Akropolis von Assos war der Göttin Athene geweiht, „Schutzpatronin“ des listenreichen Odysseus. Aufstieg zur Akropolis mit den Ruinen des dorischen Athene-Tempels. Panoramablick über den Golf von Edremit auf das Ida-Gebirge und die Insel Lesbos, in der Ilias ein Eroberungsziel von Achilleus. Mittagspause am herrlichen alten Hafen von Assos, der seine historische Struktur bewahrt hat. Anschließend Fahrt in das sagenumwobene Ida-Gebirge (Kaz Dağları). Im Nationalpark liegt u.a. der Gargaros-Gipfel – in der Ilias der Thron des Zeus, wo er mit der Schicksalswaage den Ausgang der Kämpfe bestimmt. Das Ida-Gebirge war zudem Schauplatz für das Urteil des Paris: Hier wählte Paris Aphrodite zur Schönsten, was den Raub der Helena und somit den Trojanischen Krieg auslöste.
5. Tag: Von Gallipoli nach Konstantinopel
Fährüberfahrt über die Dardanellen (Hellespont). Kurzer Halt auf der Gallipoli-Halbinsel, Ort einer anderen weltpolitisch bedeutenden Schlacht im Jahr 1915. Fahrt nach Istanbul, erste Bekanntschaft mit der Weltstadt auf zwei Kontinenten bei einer Bosporusfahrt. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen im bekannten Kebabhaus Hamdi.
6. Tag: Istanbul gestern und heute
Besuch im Archäologischen Museum Istanbul: Unser Rundgang durch die große Abteilung „Troja durch die Jahrhunderte“ konzentriert sich auf die Epochen Troja VI und VII, die im Zusammenhang stehen mit Homers Epen und dem Trojanischen Krieg. Goldschmuck, Keramik, Waffen und Alltagsgegenstände zeigen die Welt, in der Odysseus unterwegs war. Am Nachmittag weitere Besichtigungen in der Altstadt: Besuch des im Jahre 333 von Konstantin d. Gr. vollendeten Hippodroms, des einzigen Ortes, an dem Volk und Herrscher zusammentrafen. Weiters besichtigen Sie die Sultan Ahmet Moschee, auch „Blaue Moschee“ genannt, und die Hagia Sophia, die unter Kaiser Konstantin d.Gr. 326 geweiht und nach zweimaliger Zerstörung im Auftrag von Kaiser Justinian in der heutigen vergrößerten Form wiedererrichtet wurde. Dieses 1500 Jahre alte Bauwerk stellt eine der genialsten Raumschöpfungen der Weltarchitektur dar. Abschiedsabendessen in einem Fischrestaurant am Bosporus.
7. Tag: Heimreise
Heute heißt es Abschiednehmen von der Türkei. Am Vormittag Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Kath. St. Georgs-Gemeinde im Stadtteil Galata. Anschließend Transfer zum Flughafen von Istanbul und Rückflug mit Linienmaschine der Turkish Airlines nach Wien (voraussichtlich 17:00 – 18:15 Uhr; Rückflüge in andere Städte in Deutschland oder Österreich gerne auf Anfrage).
Weitere Informationen
Leistungen
Reisedauer: 7 Tage; siehe unsere Reisebedingungen
Wir antworten gerne Ihre Fragen zu diesem Reisevorschlag.
