RUMÄNIEN Kirchenburgen und Moldauklöster

Reisevorschlag ROI04

Die Bukowina, eine Region voller Geschichte und Kultur, beherbergt Klöster mit so klangvollen Namen wie „Sixtinische Kapelle des Ostens“. Diese heiligen Orte faszinieren mit Fresken, in denen byzantinische, gotische und volkstümliche Elemente zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. In Siebenbürgen, einem Teil des sagenumwobenen Transsilvaniens, begegnen wir den Spuren deutschsprachiger Siedler, die sich hier bereits im 12. und 13. Jh. aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet niederließen. Im 19. Jh. kamen viele Schwaben hinzu und prägten die Region mit. Besonders eindrucksvoll sind die typischen Kirchenburgen, die einst in unruhigen Zeiten den Menschen Schutz boten. Auf unserer Reise erleben wir diese historischen Orte, die noch heute von einer bewegten Vergangenheit erzählen.

KULTUR ENTDECKEN
Kirchenburgen in Siebenbürgen
Moldauklöster der Bukowina mit berühmter Freskenpracht
Die Geschichte deutscher Auswanderer
Sektkellerei und „Dracula-Schloss“

NATUR GENIESSEN
Mystische Landschaft Transsilvaniens
Spaziergänge in den Karpaten

MENSCHEN BEGEGNEN
Treffen mit einem Nachkommen der „Siebenbürger Sachsen“
Treffen mit einem orth. Pfarrer und einer Nonne des Agapia-Klosters
Rustikales Abendessen bei einer Bauernfamilie

SPIRITUALITÄT ERLEBEN
Tagesimpulse durch unsere Reiseleitung
Kleine, geistliches Orgelkonzert in Mediasch
Andacht in einer ev. Gemeinde

Landkarte der Route ROI04

Landkarte der Route © Biblische Reisen GmbH

Reiseverlauf  

Flug nach Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens: orientierende Stadtrundfahrt und Altstadtspaziergang; Hotelbezug für eine Nacht.

Heute fahren wir in Richtung Siebenbürgen/Transsilvanien. Durch das Cozia-Naturschutzgebiet geht es zum Kloster Cozia mit seinen sorgfältig restaurierten Wandgemälden. Das Kloster zählt zu den schönsten Beispielen byzantinischer Kunst in Europa und ist das einzige seiner Art in Rumänien. Fahrt nach Sibiu/ Hermannstadt am Fuße der Karpaten und Check-In im Hotel. Ausflug nach Sibiel Besichtigung der bedeutenden Hinterglas-Ikonensammlung und rustikales Abendessen bei einer Bauernfamilie. Hotelbezug für eine Nacht in Sibiu. (ca. 320 km)

Gang durch das mittelalterliche Sibiu/Hermannstadt. Fahrt nach Mediasch, wo wir die Margarethenkirche mit ihrem schiefen Trompeterturm besuchen. Wir sehen die Sammlung historischer „Siebenbürger Teppiche“ und hören ein kleines Orgelkonzert. In Biertan/Bierthälm lassen wir uns von der Kirchenburg mit dem „Scheidungszimmer“ beeindrucken. Weiter nach Sighisoara/Schässburg, auch als das „siebenbürgische Rothenburg“ bekannt. Evtl. noch Aufstieg über die überdachte „Schülertreppe“ zur Bergkirche mit Friedhof. Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 110 km)

Sighisoara/Schässburg: Gang durch die Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern, das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien/Siebenbürgen. Über den Tihutapass (1.200 m) fahren wir in das Gebiet der Moldauklöster. Unterwegs Besuch von Bistrita/Bistritz, der nördlichsten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Gespräch mit dem orth. Pfarrer der Gemeinde Unirea/Wallendorf. In Gura Humorului: Hotelbezug für zwei Nächte (ca. 300 km)

Zunächst Ausflug zum Kloster Sucevita mit der Himmelsleiter – bekannt für die ausgezeichnet erhaltenen Außenfresken. Das Kloster Voronet mit seinen 400 Jahre alten Fresken ist vielleicht das berühmteste Moldaukloster und beeindruckt durch eine wunderschöne Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Westwand. In Gura Humorului Gang über den alten jüdischen Friedhof. (ca. 110 km)

Wir fahren zum berühmten Frauenkloster Agapia mit seinen über 300 Nonnen und den bekannten Bildern von Grigorescu. Weiter durch die romantische Bicaz-Schlucht und über Gheorgheni nach Harman/Honigberg, wo wir eine der bekanntesten Kirchenburgen Siebenbürgens sehen. Der Tag endet im nahegelegenen Brasov/Kronstadt. Hotelbezug für zwei Nächte (ca. 360 km)

Nach der Stadtbesichtigung von Brasov/Kronstadt samt „Schwarzer Kirche“ (größter Dom Südosteuropas) folgt ein Ausflug nach Bran/Törzburg: Blick auf die mittelalterliche Festung, die fälschlicherweise mit der Romanfigur „Dracula“ in Verbindung gebracht wird. Fahrt nach Sinaia zum Besuch des malerisch gelegenen Schlosses Pele?, der ehemaligen Sommerresidenz der rumänischen Könige. Besuch der Rhein-Sektkellerei mit Verkostung. (ca. 130 km)

Fahrt zum Flughafen Bukarest (ca. 160 km) und Rückflug.

Weitere Informationen  

Reisedauer: 8 Tage; siehe unsere Reisebedingungen

Wir antworten gerne Ihre Fragen zu diesem Reisevorschlag.