PORTUGAL: Im Land der Seefahrer und Missionare

Reisevorschlag PTI15

Das Land im Westen der Iberischen Halbinsel wurde von der Sehnsucht nach der Ferne geprägt und verströmte seine Kraft auf den Weltmeeren und in fernen Kolonien. Es waren hauptsächlich portugiesische Seefahrer, die sich im 15. Jh. aufmachten, den Erdball zu erkunden und damit für ein halbes Jahrtausend Europas Weltherrschaft begründeten. Wir werfen einen Blick auf das erste Kolonialreich der Neuzeit – 500 Jahre nach Vasco da Gama. Lassen Sie sich überraschen!

Die Glanzpunkte Portugals zwischen Porto und Lissabon

In Porto Besuch einer Weinkellerei mit Weinverkostung und Bootsfahrt auf dem Douro

Zwei ganze Tage im herrlichen Lissabon

Abschiedsabendessen in einem Lissaboner Fado-Restaurant

Landkarte der Route PTI15

Landkarte der Route © Biblische Reisen GmbH

Reiseverlauf  

Linienflug nach Porto im Norden Portugals. Fahrt nach Guimarães: Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 55 km)

Rundgang durch Braga mit der ursprünglich im romanischen Stil erbauten Kathedrale sowie der Capela São Frutuoso. Weiter geht’s zur Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte. Die Höhenmeter bis zur Kirche werden mit der beeindruckenden Drahtseilbahn aus dem 19. Jh. überwunden. Wer möchte, kann den wunderschönen, aber anstrengenden Treppenaufgang nehmen, dessen Stationen den Leidensweg Jesu nachbilden. In Guimarães, der ersten Hauptstadt des Königreichs Portugal, Besuch des Kastells und des Museums Alberto Sampaio. (ca. 55 km)

Ausflug nach Porto: Sé (Kathedrale) mit gotischem Kreuzgang und Kirche São Francisco ( „Goldene Kirche“). Während der Fahrt durch das Stadtzentrum sehen Sie unter anderem auch den 70 m hohen Glockenturm Torre de Clerigos und die Carmo-Kirche (außen). Bootsfahrt auf dem Douro; Gang durch die Altstadt Ribeira (UNESCO-Weltkulturerbe) und Besuch der Markthallen sowie des Jugendstil-Bahnhofs Sao Bento mit sehenswerten Azulejos. Zum Abschluss des Tages Besuch einer der zahlreichen Weinkellereien mit Weinverkostung. (ca. 115 km)

Fahrt zur ehemaligen Hafen- und Fischerstadt Aveiro, dem „Venedig Portugals“: Gang durch den schönen Ort; Besuch des Convento de Jesus. Spaziergang durch den herrlichen Zedernwald des Buçaco-Nationalparks. Hotelbezug in der alten Universitätsstadt Coimbra für eine Nacht. (ca. 210 km)

Coimbra: Augustinerkloster Santa Cruz mit frühmanuelinischem Kreuzgang; Universität (nach Möglichkeit mit ihrer wertvollen Bibliothek) und Kathedrale Sé Velha mit romanischem Westportal. In Tomar sehen wir die Christusritterburg mit Bauten des 15. – 17. Jh. In Nazaré, einem malerischen Fischerort an der Atlantikküste, Besuch der alten Wallfahrtskapelle im Ortsteil Sitio. Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 160 km)

Ausflug zum ehemaligen Zisterzienserkloster der hl. Maria von Alcobaça, eine der größten Klosteranlagen Portugals mit der auch heute noch größten Kirche des Landes. Weiter nach Batalha, dem portugiesischen Nationalheiligtum mit gotischer Klosterkirche und Kreuzgang. Anschließend Besuch im berühmten Marienwallfahrtsort Fatima mit Möglichkeit zum Besuch der Pilgerstätten. (ca. 120 km)

Fahrt in die ummauerte Stadt Obidos: Gang durch die malerische Altstadt des „portugiesischen Rothenburg“. Der Palast von Sintra war ein Lieblingsort Lord Byrons. Der Klosterpalast von Mafra ist die größte Schloss- und Klosteranlage Portugals (Außenbesichtigung). Das Bauwerk wurde von dem schwäbischen Architekten Johann Friedrich Ludwig geplant und nach 45-jähriger Bauzeit 1755 vollendet. Anschließend Fahrt zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, und weiter in die Hauptstadt Portugals, Lissabon: Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 200 km)

Lissabon: Besichtigung der Kathedrale und der Kirche des hl. Antonius, der vor rund 800 Jahren in Lissabon geboren wurde; Spaziergang durch das Altstadtviertel Alfama; Besuch des Klosters Madre de Deus mit dem Azuleijos-Museum. Das moderne Lissabon entdecken wir im Park der Nationen am Ufer des Tejos, u.a. mit dem futuristischen Bahnhof Oriente.

Lissabon: Fortsetzung der Stadtbesichtigung mit Torre de Belém; Denkmal der Entdeckungen; Hieronymuskloster (Convento dos Jerónimos de Belém), ein Meisterwerk des manuelinischen Stils, einer portugiesischen Variante der Spätgotik mit Elementen der Renaissance. Vom Rossio-Platz Fahrt mit dem Elevator de Santa Justa (Konstruktion von de Ponsard, einem Schüler Gustave Eiffels) und Gang durch den höher gelegenen alten Stadtteil Bairro Alto, der das Erdbeben von 1755 fast unversehrt überstanden hat. Abschiedsabendessen in einem Restaurant mit traditioneller Fado-Musik.

Fahrt zum Flughafen Lissabon: Rückflug nach Wien.

Weitere Informationen  

Reisedauer: 10 Tage; siehe unsere Reisebedingungen

Wir antworten gerne Ihre Fragen zu diesem Reisevorschlag.