GEORGIEN „Gottes Garten am Kaukasus“
Reisevorschlag GE5Q0001
Der georgischen Überlieferung nach war es der Apostel Andreas („der Erstberufene“) selbst, der schon im 1. Jh. in weiten Teilen Georgiens das Evangelium verbreitete. Bereits um 337 wurde im ostgeorgischen Königreich Iberien das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Ausschlaggebend für den Umbruch im geistlichen und kulturellen Leben war dabei die Missionstätigkeit der Kappadokierin Nino. Die Isolation in den Tälern des Kaukasus führte zur Herausbildung einer eigenständigen georgischen Kirchenkunst und –architektur. Sie bewahrt in vielem ganz ursprüngliche Formen, die wir – neben den herrlichen Landschaften Georgiens – auf unserer Reise kennen lernen wollen.
Einführung in die georgische Orthodoxie und ihre Kunst
Die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens
Kellereibesuch mit Weinverkostung
Wandermöglichkeit
Reiseverlauf
1. Tag
Linienflug in Richtung Tbilissi, der Hauptstadt Georgiens (Nachtflug).
2. Tag
Ankunft in Tbilissi: Hotelbezug für zwei Nächte. Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Gorgassali. Seilbahnfahrt zur Nariqala-Festung (4. Jh.). Weiter zu Fuß vorbei an den Schwefelbädern zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der hl. Nino aufbewahrt wird. Die Antschis’chati-Kirche (6. Jh.) ist die älteste Kirche der Stadt. Im Historischen Museum sehen wir Goldschmiedekunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses.
3. Tag
Fahrt nach Mzcheta, das religiöse Zentrum Georgiens: Swetizchoveli-Kathedrale (11. Jh.) und Dschwari-Kirche (6. Jh.) oberhalb der Stadt. Durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet fahren wir auf der georgischen Heerstraße zur Wehrkirche Ananuri (17. Jh.) und weiter mit Blick auf hochalpine Landschaften nach Stephantsminda: Hotelbezug für zwei Nächte.
4. Tag
Wanderung (3 Std. für Auf- und Abstieg) zu der auf 2.170 m gelegenen Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (Alternativ mit Zusatzkosten: Auffahrt mit Fahrzeugen) evtl. mit herrloichem Blick auf Kaukasus-Berg Kasbeg (5.047 m). Ausflug in die lange Dariali-Schlucht – kurz vor dem Grenzübergang nach Russland – zum Kloster Dariali, das 2011 hier errichtet wurde. Evtl. Gespräch mit einem der orth. Mönche.
5. Tag
Fahrt in die Region Kartli zur Höhlenstadt Uplisziche (1. Jt v. Chr.), durch die ein Zweig der sagenumwobenen Seidenstraße führte. In Gori Fotostopp am Geburtshaus Josef Stalins und Hotelbezug für eine Nacht.
6. Tag
Fahrt zur Kinzwissi-Kirche mit lapislazuliblauen Wandmalereien, unter ihnen der berühmte „Engel von Kinzwissi“ (Frauen müssen hier einen langen Rock/Kleid sowie Männer langeHosen tragen.) Hotelbezug in Tbilissi für eine Nacht.
7. Tag
Fahrt nach David Garedscha (6. Jh.), ein Höhlenklosterkomplex in zerklüfteter Halbwüste. Weiter geht’s nach Kachetien, bekanntestes Weinanbaugebiet Georgiens. In Kondoli Besuch eines Weinkellers: Einführung in die „Kvevri“- Weinherstellung; Weinprobe. Hotelbezug in Telavi für eine Nacht.
8. Tag
Besuch auf dem Bauernmarkt in Telavi. Fahrt zur Alaverdi-Kathedrale (11. Jh.) und Besichtigung der Wehrkirche Gremi (16. Jh.). Mittagessen bei einer georgischen Familie. Gang durch die malerische Stadt Signagi mit ihrer Doppelmauer und 28 Türmen. Hotelbezug in Tbilissi für zwei Nächte.
9. Tag
Ausflug in die südliche Region Georgiens nach Dmanissi, wo 1,7 Mill. Jahre alte menschliche Schädel ausgegraben wurden: die ältesten Überreste menschlicher Besiedelung in Europa. Die Stadt Bolnissi geht auf eine Gründung durch kaukasiendeutsche Siedler unter dem Namen Katharinenfeld (1818) zurück. Wir sehen die Sioni-Kirche (5. Jh.) mit der ältesten Inschrift in georgischer Sprache sowie die Tsugrugasheni-Kirche mit gut erhaltenen Steinmetzarbeiten an den Außenwänden.
10. Tag
Rückflug in der Nacht nach Wien.
Weitere Informationen
Leistungen
Reisedauer: 365 Tage; siehe unsere Reisebedingungen
Wir antworten gerne Ihre Fragen zu diesem Reisevorschlag.
