ARMENIEN – Ältestes christliches Land der Welt

Reisevorschlag AMI01

Im Jahr 301 nahm König Tiridates das Christentum an und machte Armenien damit zum ersten christlichen Staat der Welt. Wir begeben uns auf eine eindrucksvolle Entdeckungsreise durch ein Land, das von einer bewegten Geschichte geprägt ist – von Eroberungen bis hin zu dem tragischen Genozid und der Vertreibung der Armenier um 1915. Armeniens Kirchen und Klöster offenbaren eine ganz eigene Formensprache. Lassen Sie sich von den kulturellen Schätzen dieses Landes verzaubern, während wir von der majestätischen Araratebene bis zu den verborgenen Klosterakademien im bewaldeten Norden reisen. Armeniens reiche Geschichte und eindrucksvolle Natur erwarten Sie.

KULTUR ENTRDECKEN
Wesen und Formensprache der armenisch-orthodoxen Kirche
Geschichte eines durch Genozid und Vertreibung gepeinigten Volkes
Besuch einer Branntwein-Destille

NATUR GENIESSEN
Faszinierende, vielfältige Landschaften des Südkaukasus
Besuch am Sewansee („blaue Perle Armeniens“)

MENSCHEN BEGEGNEN
Besuch bei einem Duduk-Spieler
Gespräch mit einem armenisch-orth. Priester

SPIRITUALITÄT ERLEBEN
Tagesimpulse durch unsere Reiseleitung
Gottesdienstbesuch (armenisch-orth.)
Geistliche Musik im Kloster Geghard
Meditativer Aufenthalt am Sewansee

Landkarte der Route AMI01

Landkarte der Route © Biblische Reisen GmbH

Reiseverlauf  

Am Abend Flug nach Jerewan.

Am frühen Morgen Ankunft in Jerewan: Hotelbezug für eine Nacht. Nach einer Ruhepause und einem späten Frühstück erkunden wir die armenische Hauptstadt. Nach dem Besuch im Historischen Museum orientierende Stadtrundfahrt mit Halt an der Aussichtplattform und am Fuß der Kaskade mit herrlichen Blicken auf die Stadt. Der Besuch an der Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd thematisiert den Völkermord und die Vertreibung des armenischen Volkes.

Fahrt durch karge Landschaft zu dem an der Kasach-Schlucht idyllisch gelegenen Kloster Saghmosavank aus dem 13. Jh. Auf 2.300 m liegt die „uneinnehmbare“ Festung Amberd (7. Jh.) am Fuße des Aragaz (4.096 m), dem höchsten Berg Armeniens. Mittagessen in einem Privathaus in der alten Stadt Aschtarak, wo für uns das armenische Fladenbrot „Lavasch“ gebacken wird. Fotostopp am Gräberfeld des kurdischjessidischen Dorfs Rja Taza mit seinen steinernen Pferdestatuen. In Aparan Besuch einer Basilika aus dem 4. Jh. Über den Spitakpass fahren wir nach Dilijan: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 230 km)

In dem in einem Waldgebiet gelegenen Kloster Hagharzin Begegnung mit einem orthodoxen Priester. Über Dilijan Museum Matenadaran, Jerewan Fahrt nach Odzun, wo eine einzigartige Basilika aus dem 6. Jh. beeindruckt. Weiter geht’s zu dem auf einem Hochplateau errichteten Kloster Sanahin (UNESCO-Weltkulturerbe). (ca. 200 km)

Zunächst besuchen wir das Kloster Goshavank: Der Kreuzstein rechts vom Eingang gilt als der schönste im Land. Weiter geht’s zum malerisch gelegenen Sewansee, der „blauen Perle Armeniens“: Besuch des Sewanklosters (9. Jh.) auf der Halbinsel, die einst als Verbannungsort des armenischen Adels diente. Zeit für Meditation oder Spaziergang. Beim Dorf Noradus sehen wir einen der schönsten Friedhöfe des Landes mit seinen rund 650 Kreuzsteinen aus sechs Jahrhunderten. Hotelbezug in Jerewan für vier Nächte. (ca. 145 km)

Vorbei am Dorf Mussa Ler zur imposanten Ruine der ersten armenischen Rundkirche Zvartnoz (UNESCO-Weltkulturerbe). Besichtigung der Kirche Surb Hripsimé, ein Meisterwerk der klassischen armenischen Baukunst. In Etschmiadzin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrum des armenischen Volkes, besteht Gelegenheit zum zeitweisen Besuch eines armenisch-orthodoxen Gottesdienstes; Besichtigung der Hauptkathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Am Nachmittag lauschen wir den Klängen eines Duduk-Spielers: Die Duduk, das Nationalinstrument Armeniens, ist ein meist aus Aprikosenholz gefertigtes Holzblasinstrument. Die Kirche Surb Gajané (7. Jh.) wurde an der Stelle des Martyriums der legendären Nonnen errichtet. (ca. 60 km)

Ausflug nach Khor Virap, wo Gregor der Erleuchter aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben 15 Jahre lang in einer „tiefen Grube“ gefangen war, bevor er zum Missionar Armeniens wurde: einzigartiger Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden „heiligen Berg“ der Armenier, den Ararat. Weiter über Areni zum Kloster Noravankh, das im 12.–14. Jh. Sitz der Bischöfe von Sjunik war. Auf der Rückfahrt spätes Mittagessen in Areni. In Jerewan abschließender Besuch in einer Branntwein-Destille, wo die Herstellung des armenischen Branntweines erläutert wird (mit Verkostung). (ca. 250 km)

Ausflug zum hellenistischen Tempel von Garni und zum Höhlenkloster Geghard, das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt und für seine außergewöhnliche Akustik bekannt ist: kleines A-capella-Konzert. Rückfahrt nach Jerewan: Besuch im Museum Matenadaran, eine der größten und wertvollsten Handschriftensammlungen weltweit. Die Kathedrale „Grigor Lusavoritsch“ (Gregor der Erleuchter) wurde 2001 zum 1.700. Jahrestag der Christianisierung Armeniens eingeweiht. Am Abend Abschiedsabendessen in einem gemütlichen Restaurant. (ca. 80 km)

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen. Rückflug von Jerewan.

Weitere Informationen  

Reisedauer: 9 Tage; siehe unsere Reisebedingungen

Wir antworten gerne Ihre Fragen zu diesem Reisevorschlag.