ÖSTERREICH: "Klösterreich"-Barocke Kunst im Donauraum

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Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
AT1K050105.06.21 – 12.06.21 1.190,- Buchen 
  Dr. Mag. Ortwin Hesch
AT1K050218.09.21 – 25.09.21 1.360,- Buchen 
  Dr. Mag. Ortwin Hesch

Auf einen Blick

  • Einblick in Ordenskultur und klösterliche Spiritualität
  • Barocke Kunst und Lebensart im Donauraum
  • Einblick in die Musik österreichischer Barock-Komponisten
  • Weinprobe zum Auftakt und Heurigenbesuch zum Abschied
  • Standquartier im „Hiphaus“ St. Pölten

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Eigenanreise nach St. Pölten (bis 15.00 Uhr): Zimmerbezug im Bildungshaus St. Hippolyt für sieben Nächte; Führung durch die Altstadt mit Besuch des ursprünglich romanischen, heute barocken Doms (bis Ende des 18. Jh. Klosterkirche eines Augustiner-Chorherrenstifts), Bistumsgebäuden, Franziskanerkirche, Prandtauerkirche und einzigartigen Jugendstilhäusern.

2. Tag: Gottesburg und Weinstadt
Fahrt zum Stift Göttweig: Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch (10.00 Uhr). Rundgang durch die barocke Klosteranlage, die durch Lukas von Hildebrandt als riesige „Gottesburg“ geplant war. Wir sehen natürlich die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt, aber auch die großartige Kaiserstiege mit Deckenfresko von Paul Troger, den Kaisertrakt und die Fürstenzimmer. Den Nachmittag verbringen wir im Weinort Krems, der mit seiner hervorragend erhaltenen und liebevoll restaurierten Altstadt als schönste Stadt Niederösterreichs gilt: Eine Weinprobe im Weinerlebnis „Sandgrube 13“ macht uns mit der reichen österreichischen Weinbautradition bekannt. (ca. 60 km)

3. Tag: Marienkirche, Stift und Schloss
Erstes Ziel dieses Tages ist die Pfarr- und Wallfahrtskirche „Zur Schmerzhaften Muttergottes“ in Dreieichen, ein einheitlicher spätbarocker Bau mit einem lichten Innenraum, für den Paul Troger eines seiner letzten Werke schuf. Anschließend Fahrt zum Benediktinerstift Altenburg, wo Josef Munggenast das Hauptwerk des donauländischen Barock im 18. Jh. geschaffen hat: die Kirche als großen ovalen Kuppelraum (mit Fresken von Paul Troger u. a.), die Stiftsgebäude mit Kaiserzimmern und vor allem der herrlichen Bibliothek, eine vollkommene Verbindung von Architektur, Malerei und Plastik, von Raum und Farbe. Besondere Beachtung verdienen auch die Gärten des Klosters, die zum Verweilen und Staunen einladen: der „Garten der Religionen", der „Schöpfungsgarten" sowie der „Garten der Stille". Weiter geht’s zu dem hoch auf einem mächtigen Felsen über dem Kamptal thronenden Renaissanceschloss Rosenburg: eine beeindruckende Schlossanlage, ein Refugium mit ganz außergewöhnlicher Atmosphäre. Rückfahrt durch das romantische Kamptal. (ca. 155 km)

4. Tag: Zisterzienserstift – Reichsheiligtum
Das Zisterzienserstift Lilienfeld beeindruckt durch das harmonische Zusammenspiel von Hochmittelalter und Frühbarock; dies gilt vor allem für die zu den größten Gotteshäusern Österreichs zählende Stiftskirche, deren romanisch-frühgotischer Raum in ein barockes Gewand gekleidet ist. Ein Abstecher in die Steiermark bringt uns zum Wallfahrtsort Mariazell, einst geradezu das „Reichsheiligtum" der Habsburger Kaiser. Die Bedeutung der Wallfahrt spiegelt sich nicht zuletzt in der großartigen Kirche im Stil des italienischen Barock, ein Werk des Domenico Sciassia, mit einer überreichen Ausstattung. (ca. 160 km)

5. Tag: Barock an Donau und im Waldviertel
Das Zisterzienser-Stift Zwettl im Waldviertel beeindruckt durch den ebenso spannungsvollen wie harmonischen Zusammenklang von barocker Pracht und Monumentalität der Fassade (Jakob Munggenast) einerseits und dem in festliches Barock gekleideten gotischen Innenraum der Klosterkirche andererseits. Romantisch an der Donau liegt der berühmte Weinort Dürnstein: Besuch des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts, eine seltene Einheit von Baukunst und Landschaft. (ca. 130 km)

6. Tag: Von der Romanik zum „Escorial“
Das Zisterzienser-Stift Heiligenkreuz ist die bedeutendste mittelalterliche Klosteranlage Österreichs. In der Stiftskirche beeindrucken Kontrast und Zusammenspiel von romanischem Langhaus und gotischem Hallenchor, während der Klosterhof zum einen durch die Arkaden des 1662 vollendeten Gasttrakts, zum anderen durch die barocke Dreifaltigkeitssäule und den Josefsbrunnen bestimmt wird. Um 12.00 Uhr Möglichkeit zur Teilnahme am Mittagsgebet. Danach Gelegenheit (optional) zum Mittagessen im Klostergasthof. Ganz anders das nördlich von Wien gelegene Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg: Hier wurden die mittelalterlichen Stiftsgebäude unter Kaiser Karl VI. durch einen barocken Neubau zu einem – freilich nie vollendeten – österreichischen Escorial erweitert. Stiftsbesichtigung mit dem berühmten Verduner Altar. (ca. 160 km)

7. Tag: Glanzpunkt österreichischen Barocks
Heute kommen wir zum Benediktiner-Stift Melk: Die großartige Anlage, unbestrittener Höhepunkt der österreichischen Barock-Architektur von europäischem Rang, ist das Hauptwerk Jakob Prandtauers. Nach so viel Kunst führt uns am Nachmittag eine kleine Wanderung (6,5 km, ca. 1,5 Std.) auf einem Teilstück des Jakobs-Pilgerwegs Göttweig-Melk von Maria Langegg zur Burgruine Aggstein – ein tolles Erlebnis! In einem Heurigen-Lokal im Traisental klingt die Reise gesellig aus. (ca. 115 km)

8. Tag: Abschied und Heimreise
Heimreise in Eigenregie.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Busreise im modernen Reisebus ab/bis St. Pölten
  • Doppelzimmern mit Dusche/WC im Bildungshaus St. Hippolyt
  • Halbpension, davon ein Heurigenabend
  • Weinprobe im Weinerlebnis „Sandgrube 13“
  • Alle Eintrittsgelder
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Trinkgeldpauschale
  • Kopfhörer bei Führungen
  • Klimakompensation

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • Die Anreise ist nicht im Reisepreis enthalten.
  • Reiseversicherungen
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Getränke während der Mahlzeiten, zusätzliche Mahlzeiten

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag AT0K0502 und AT1K0501: 100,-
Einzelzimmerzuschlag AT1K0502: 135,-

Zusatzinfos

Ihre vorgesehenen Hotels

Bildungshaus St. Hippolyt www.hiphaus.at
Termin: AT0K0502 und AT1K0501
Das Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten steht für ein vielfältiges und hochwertiges Angebot in angenehmer Atmosphäre. Überraschend beschaulich trotz zentraler Lage ist das Haus Ruhepol und Aktionsraum zugleich. Das Haus ist mehr als nur ein Dach über den Kopf: Schattige Innenhöfe und Gärten, Aufenthaltsräume, Kunstgänge und eine Kapelle bieten Raum für Erholung und Muße. Die hauseigene Küche ist Bio-Austria zertifiziert. (Änderung vorbehalten)
****Cityhotel D&C www.cityhotel-dc.at
Termin: AT1K0502
Das Hotel liegt im Herzen der jüngsten Landeshauptstadt Österreichs. Zentral und doch ein Rückzugsort im Stadtzentrum. In wenigen Gehminuten ist man mitten im bunten Einkaufstreiben der barocken Innenstadt mit ihren unzähligen Shops, Cafés & Kultureinrichtungen. Für einen ruhigen Tag genießt man einfach die kulinarischen Köstlichkeiten, die niederösterreichische Gastfreundschaft und die Wellness-Oase im Cityhotel D&C.

Wichtige Hinweise

CO2-Kompensation:
Vorschlag für Ihre individuelle Kompensation (für 400 kg CO2): € 10,- (Bei Reisen 2021 bereits inkludiert)

Covid-Hinweis:
Während der Reise werden Empfehlungen und Verordnungen zu Hygieneregelungen eingehalten. Mit den Reiseunterlagen erhalten Sie die dann gültigen Informationen.
Aufgrund der Corona-Krise kann es je nach behördlichen Vorgaben auch kurzfristig zu Programmänderungen kommen.

Anmerkungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen / Maximalteilnehmerzahl: 31 Personen

Ihr Reiseleiter Dr. Ortwin Hesch:
„Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Diesem Sinnspruch entsprechend möchte ich Ihnen auf dieser besonderen Reise einige der größten kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten meiner Heimat näherbringen: Von stimmungsvollen romanisch-gotischen Kirchen und Klöstern bis zu den prachtvollen barocken Gottesburgen. Und eingebettet sind all diese Schätze in herrliche Landschaften, wie der lieblichen Wachau mit ihren Weinhängen, dem mystischen Waldviertel mit seinen stillen Wäldern oder auch dem wild-romantischen Alpenvorland.“

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