Klöster, Kirchen, Chorgesang - Chor-Studienreise Hildesheim bzw. Harz

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DEUTSCHLAND - HILDESHEIM bzw. HARZ

Musik-Studienreise

Von einem Standort ausgehend begeben Sie sich nachmittags zu kunst- und kulturgeschichtlich herausragenden Stätten in der Harz-Region. Weil sich im Harz und seinem Umland die bedeutendsten Denkmäler romanischer Baukunst Mitteldeutschlands befinden, wird diese Region oft als "romanische Kunstlandschaft" bezeichnet. Unsere Reise zeigt die bedeutendsten Kirchenbauten am Harz mit ihren wertvollen Schätzen und erklärt deren geschichtliche, kunsthistorische und religiöse Bedeutung. Dabei haben wir ganz bewusst auf ein lockeres, stressfreies Programm geachtet.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
DE1I540125.07.21 – 01.08.21 1.450,- Buchen 
DE1I540224.10.21 – 31.10.21 1.450,- Buchen 

Auf einen Blick

Reiseverlauf

1. Tag
Aufbruch und Ankommen
Individuelle Anreise nach Hildesheim: Bezug des einstigen Benediktinerklosters St. Michaelis für sieben Nächte. Am Nachmittag erstes Kennenlernen und kurze Einführung. Besuch im Hildesheimer Roemer-Pelizaeus-Museum, ein durch seine bedeutende Altägyptensammlung weltweit bekanntes Museum, das nach Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus benannt ist.

2. Tag
Das Hildesheimer St. Michaeliskloster
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen steht zunächst unser Domizil, das Hildesheimer St. Michaeliskloster mit seiner romanischen Basilika (UNESCO-Welterbestätte) auf dem Programm. Danach Gang zum Marktplatz, der von zahlreichen historischen Gebäuden umringt ist.

3. Tag
Der Hildesheimer St. Mariendom
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Fortsetzung der Besichtigen in Hildesheim: Besichtigung des Mariendoms, eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Seine Baugeschichte reicht ins 11. Jh. zurück. Natürlich darf auch ein Besuch im Dommuseum nicht fehlen: Es bewahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst: den Hildesheimer Domschatz, der Teil des UNESCO-Welterbes ist.

4. Tag
"Neuschwanstein des Nordens"
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug mit dem Bus zum Schloss Marienburg, das „Neuschwanstein des Nordens“: Das neugotische Welfenschloss wurde einst für die Gattin König Georgs V. von Hannover errichtet. (ca. 15 km)

5. Tag
Fabrikarchitektur der Moderne
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug mit dem Bus zur UNESCO-Weltkulturerbestätte Fagus-Werk nach Alfeld, 1911 von Walter Gropius und Adolf Meyer geplant. Das Fagus-Werk ist eine historische Fabrikanlage und steht als eines der ersten Beispiele der architektonischen Moderne seit 1946 unter Denkmalschutz. (ca. 55 km)

6. Tag
Moderne Kunst der Hall-Art-Foundation
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug zum Schloss Derneburg, im 19. Jh. Wohnsitz der Grafen zu Münster und ab 1976 Wohnung und Atelier von Georg Baselitz. Heute ist das Schloss Sitz der Hall-Art-Foundation: Führung in der Ausstellung moderner Kunst; Spaziergang im Landschaftspark der Grafen von Münster mit Mausoleum und Tempel. Möglichkeit zur Einkehr im Café Glashaus (wenn geöffnet), dem Kulturzentrum im ehemaligen Gewächshaus des Schlosses.(ca. 30 km)

7. Tag
"Nordisches Rom"
Am Vormittag Chorarbeit. Nach dem Mittagessen Ausflug nach Goslar. Im Mittelalter als „Nordisches Rom" bekannt, war Goslar ein Zentrum des Glaubens mit 47 Kirchen, Klöstern und Kapellen. Fünf große Pfarrkirchen sind noch heute in der Altstadt erhalten und prägen auf beeindruckende Weise das Goslarer Stadtbild. Rundgang in der Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbestätte) mit Kaiserpfalz, Domvorhalle und Rathaus (Huldigungssaal, falls wieder geöffnet). (ca. 120 km)

8. Tag
Gottesdienst und Abschied
Musikalische Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes in Hildesheim. Nach einem gemeinsamen Abschiedsmittagessen individuelle Heimreise.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Bustransfer vom/zum Bahnhof Goslar am An- und Abreisetag
  • Unterbringung in Doppelzimmern mit Dusche/WC
  • Vollpension, beginnend mit dem Abendessen am Anreisetag und endend mit dem Mittagessen am Abreisetag
  • Dampflockfahrt auf den Brocken
  • Fachlich qualifizierte Reiseleitung
  • Tägliche Chorarbeit unter fachlich qualifizierte Chorleitung
  • 6 Halbtagesausflüge im modernen Reisebus
  • Noten für die Chorarbeit
  • Alle Eintrittsgelder und Führungen laut Programm
  • Trinkgeldpauschale
  • Kompensation für eine klimaneutrale Reise (ca. 400 kg CO²)

Im Preis nicht enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise nach/von Hildesheim bzw. nach/von Goslar (DE1K5401 und DE1K5402).
  • zusätzliche Mahlzeiten
  • Getränke und Ausgaben persönlicher Art.
  • Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 90,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Wichtige Hinweise

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung zusätzlich Ihre Stimmlage an.

Anmerkungen

Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen weisen wir darauf hin, dass die angebotenen Reisen im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sind. Auf Ausnahmen wird bei den entsprechenden Reisen hingewiesen.

Unsere Chorleiter:

1. Termin im Harz
Bernhard Gärtner studierte zunächst Schulmusik und Musikwissenschaft. Danach folgte eine Konzertausbildung in Dirigieren, in deren Verlauf er privat seine Gesangsstudien intensivierte. Er sang in vielen wichtigen Musikzentren Europas, Israels, Südamerikas und in den USA. und gastierte bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. bei den Salzburger Festspielen und der Biennale in Venedig. Neben der Oper und dem Konzert liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit im Bereich der "Neuen Musik". Hier kam es zur Zusammenarbeit mit den Komponisten K.-H. Stockhausen, K. Penderecki, W. Rihm u.v.a., wo er bei vielen Uraufführungen mitwirkte. Bernhard Gärtner sang unter namhaften Dirigenten wie Ernest Bour (Neapel) und Claudio Abbado (Mailand).

Harz (2. Termin)
Martin Dücker studierte Kirchenmusik an den Musikhochschulen Essen und Düsseldorf, zusätzlich erhielt er eine private Gesangsausbildung. Nach Kirchenmusikerstellen in Recklinghausen (1979 – 83) und in der Erzdiözese Freiburg (1983 – 1993) wurde er 1993 zum Domkapellmeister an der Domkirche St. Eberhard, Stuttgart, berufen. Dort leitete er bis zu seiner Pensionierung 2016 den Domchor und erweiterte das Spektrum der Dommusik durch die Neugründung der Mädchenkantorei an der Domkirche St. Eberhard, der Schola Gregoriana und der Domkapelle St. Eberhard. Darüber hinaus war er der künstlerische Leiter der Konzertreihe "musica poetica" an der Domkirche St. Eberhard. 2013 ernannte ihn Bischof Dr. Fürst zum Kirchenmusikdirektor (KMD). Die Herausgabe von Chorliteratur und Dozententätigkeit für Stimmbildung und Chorleitung bei Fortbildungsmaßnahmen für Kirchenmusiker und für die Fächer Stimmphysiologie und Kinderchorleitung an der Musikhochschule Stuttgart ergänzen seine musikalische Arbeit. Seit November 2016 leitet er den "Liebenauer Chor" und verantwortet die Konzertreihe "Liebenauer Konzerte". Schwerpunkt seiner kirchenmusikalischen Arbeit ist die professionelle sängerische Hilfestellung für Laiensänger und die Verortung eines breiten Spektrums der Chormusik in die Dramaturgie der Liturgie.

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