TÜRKEI: Die sieben Gemeinden der Offenbarung

Studienreise

„Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal ist und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel, die da heißt Patmos, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu Christi. Ich war im Geist an des HERRN Tag und hörte hinter mir eine große Stimme wie eine Posaune, die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte; und was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es zu den Gemeinden in Asien: gen Ephesus und gen Smyrna und gen Pergamus und gen Thyatira und gen Sardes und gen Philadelphia und gen Laodizea.“ (Offenbarung 1,9–11)

Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in der Türkei
„Ich bin das Alpha und das Omega“ (Offb 1,8)
Flug von Wien nach Izmir. Nach der Ankunft Begrüßung durch die Reiseleitung und Fahrt nach Kusadasi. Hotelbezug zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Ephesus; Empfänger des ersten Sendschreibens
„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt“ (Offb 2,7)
Fahrt durch das Mäander-Tal weiter bis nach Selcuk. Umfangreiche Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus. Mit Lukasgrab, Agorai, öffentlichen Gebäuden, Celsus-Bibliothek, Hanghäuser, Marmor- und Kuretenstraße, Gymnasion; Theater, in dem sich die Silberschmiede gegen Paulus versammelt hatten (Apg 19). Besuch der Marienkirche, in der im Jahr 431 n.Chr. das dritte ökumenische Konzil stattfand. In dieser Stadt hatte der Apostel Paulus die christliche Lehre verkündet und viele Anhänger gefunden. Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels befindet sich in unmittelbarer Nähe. Anschließend Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche. Die Johannesbasilika war im 6. Jahrhundert von Kaiser Justinian I. über dem vermuteten Grab des heiligen Johannes errichtet. Die Basilika war eine der größten Sakralbauten des Byzantinischen Reiches. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung

3. Tag: Smyrna; Empfänger des zweiten Sendschreibens
„So spricht Er, der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde:“ (Offb 2,8)
Fahrt nach Izmir, dem antiken Smyrna (Offb. 2,8-11). Ihre Christen gehörten zu den sieben ersten Gemeinden Kleinasiens, die Johannes in der Offenbarung anschreibt und grüßt. Die römische Agora, die Burg von Kadifekale sowie den einheimischen Basar Kemeralti sehen wir uns in Izmir an. Anschließend Besuch der Kirche des heiligen Polykarp von Smyrna. Weiterfahrt zu dem Nachbarort Dikili. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Pergamon; Empfänger des dritten Sendschreibens
„Ich weiss, wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron des Satans ist“ (Offb 2,13).
Kurze Fahrt nach Bergama, dem früheren Pergamon, wo sich eine der sieben Kirchen der Apokalypse befand und Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Besichtigungen: Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars, Rote Halle und Kultbezirk des Heilgottes Asklepios. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Thyatira, Sardes und Philadelphia
„Ich kenne deine Werke. Dem Namen nach lebst du, aber du bist tot“ (Offb 3,1).
Fahrt nach Akhisar, dem alten Thyatira, Empfänger des vierten Sendschreibens (Offb. 2,18-29). Besuch des Areals mit den antiken Funden. Nach der Besichtigung Weiterfahrt zur antiken Stadt Sardes, der Hauptstadt des Lydischen Reiches und Residenz des legendären Königs Krösus, dessen Reichtum sprichwörtlich war. Das fünfte Sendschreiben in der Offenbarung ist an die Gemeinde in Sardes gerichtet (Offb. 3,1-6). Besichtigung der Synagoge, des Gymnasiums und des Artemistempels, mit Gelegenheit für eine besinnliche Betrachtung in der Nähe, und der neuen Ausgrabungen. Fahrt nach Philadelphia, „die Stadt der brüderlichen Liebe“. In der Offenbarung zählt Philadelphia zu einer kleinen Gemeinde, die aber „treu und stark“ ist (Offb. 3,7-13). Danach Fahrt nach Pamukkale. Hotelbezug für zwei Nächte. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Laodizea und Naturwunder Pamukkale
„Siehe! Ich stehe an der Tür und klopfe an“ (Offb 3,20)
Die versteinerten, weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind ein einzigartiges Naturwunder. Das Wasser der heißen Quellen dieser Gegend, in dem kalkreiche Salze enthalten sind, fließt bereits seit ca. 8000 Jahren vom Plateau hinab und hat fantastische Stalaktiten und Becken geformt. Zu Recht wurde Pamukkale von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Fahrt zur nahe gelegenen antiken Stadt Hierapolis und Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Thermen, Theater, Plutonium, Arkadenstraße, Nekropolen und byzantinischer Kirche. Im Anschluss gemeinsamer Besuch der Kalksinterterrassen und Zeit zur freien Verfügung. Kurze Fahrt zur Nachbarstadt Laodizea, das durch Antiochos II nach seiner Gemahlin benannt wurde. Einer der sieben ältesten christlichen Gemeinden Kleinasiens; Der Ort war zu byzantinischer Zeit Bischofssitz. (Off. 3, 14-22). Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Antalya, Perle der türkischen Riviera
Fahrt nach Antalya, Perle der „Türkischen Riviera“. Es erwartet Sie eine interessante Stadtrundfahrt mit Besuch am Hadriantor und am alten Hafen. Tauchen Sie ein in das pulsierende Leben der Altstadt und genießen Sie entlang der palmengesäumten Boulevards die mediterrane Atmosphäre. Hotelbezug für eine Nacht, Abendessen und Übernachtung.
Evtl. besteht Teilnahmemöglichkeit am Gottesdienst der ökumenischen Gemeinde St. Nikolaus.

8. Tag: Abschiedstag oder Verlängerung in einem Strandhotel
Heute heißt es Abschiednehmen. Bustransfer zum Flughafen von Antalya und Rückflug nach Wien.
Alternativ Verlängerung im *****-Strandhotel in der Region Alanya/Antalya.