NORDSPANIEN Auf dem "Camino del Norte" zum Grab des Jakobus

Kennen Sie die „Sixtinische Kapelle der Steinzeit"? Unsere neue Reise nach Santiago de Compostela zum Grab des Jakobus führt über den „Camino del Norte" („Camino de la Costa"), die nördliche Route des Pilgerwegs, teilweise entlang der asturischen und kantabrischen Küste – und genau dort liegt auch die besagte „Kapelle", nämlich die für ihre steinzeitliche Höhlenmalerei berühmte Höhle von Altamira, wo wir dem Höhlenmuseum einen Besuch abstatten. Im Mittelalter war die Santiago-Wallfahrt eine der Hauptadern des religiösen und kulturellen Lebens in Europa. Der „Camino" genannte Weg zum Grab des Apostels Jakobus gilt heute als ein europäischer Kulturweg ersten Ranges, dessen Stationen jährlich von Hunderttausenden Pilgern und Kunstinteressierten besucht werden. Die Reise beginnt mit einem Besuch im spektakulären Guggenheim-Museum in Bilbao.

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug von Wien nach Bilbao (Umsteigeverbindung): Besuch des weltberühmten Guggenheim-Museums, welches im aufsehenerregenden, von F. Gehry entworfenen Bau untergebracht ist; Bummel durch die Altstadt: Hotelbezug für zwei Nächte.

2. Tag: Perlen am Atlantik
Ausflug nach San Sebastián: Das elegante Seebad der „Belle Epoque" ist eine der schönsten Städte Spaniens: Nach einer orientierenden Panoramafahrt Besuch im renovierten San Telmo Museum. Auf dem Rückweg Ausblicke auf die Küste und Abstecher nach Zarautz mit seinem herrlich langgezogenem Strand, der zu einem kurzen Strandspaziergang einlädt.

3. Tag: Kantabrische Romanik
Fahrt entlang der Küste über Castro Urdiales nach Laredo. Kleine Pilgerwanderung am Strand entlang nach Santoña: Besuch der Wallfahrtskirche Santa Maria del Puerto. Später erreichen wir Santillana del Mar, wo Sie sich von der Stiftskirche der hl. Juliana, dem bedeutendsten romanischen Bau an der kantabrischen Küste, beeindrucken lassen: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 145 km)

4. Tag: „Sixtinische Kapelle der Steinzeit“
Etwas ganz Besonderes ist der Besuch des Höhlenmuseums von Altamira, eine sehr gelungene Nachbildung der für die Öffentlichkeit gesperrten berühmten Höhle und ihrer faszinierenden, etwa 15.000 Jahre alten steinzeitlichen Felszeichnungen. Ausflug zum Kloster Santo Toribio de Liébena in der beeindruckenden Bergwelt der Picos de Europa. Heute evtl. Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch.

5. Tag: Jungfrau von Covadonga
Fahrt durch grüne Landschaften nach Covadonga: Der Ort ist eine Station an der Nordvariante des spanischen Jakobswegs, dem „Camino de la Costa". In der Felsenhöhle von Covadonga befand sich schon zur Zeit des Westgotenreichs ein Marienheiligtum. Der „Jungfrau von Covadonga" wurde später eine Basilika errichtet. Sie besichtigen Basilika und Kloster und genießen den herrlichen Ausblick auf das Zentralmassiv Picos de Europa. Weiterfahrt nach Oviedo, Hauptstadt der Könige von Asturien und Wiege der Reconquista: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 190 km)

6. Tag: Kleinodien der Sakralarchitektur
Besichtigung von Oviedo: Wir besuchen die präromanischen Kirchen Santa Maria de Naranco und San Miguel de Lillo aus dem 9. Jh. sowie die Kathedrale im gotischen Flamboyantstil mit Camara Santa. Anschließend Fahrt ins Gebirge Richtung Tineo: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 80 km)

7. Tag: Asturische Bergwelt
Wir befinden uns im Herzen der Bergwelt Asturiens. Der Tag beginnt mit einem Besuch des Klosters Santa Maria La Real von Obona, ein wichtiger Punkt für die mittelalterlichen Pilger. Auf Wunsch Möglichkeit einer kleinen Wanderung. Weiter geht es im Bus durch die grüne Berglandschaft Richtung Galicien. Von weitem erblicken Sie den Turm der alten Burg von Altamira in Castroverde. Bald erreichen wir die Römerstadt Lugo: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 180 km)

8. Tag: Nächste Station Santiago
Lugo: Rundgang auf der über 2 km langen römischen Stadtmauer; Besuch in der romanischen Kathedrale. In Friol Besuch des Ethnographischen Museums, untergebracht in der Burg San Paio de Narla. Bald erreichen wir das Kloster von Sobrado dos Monxes, das heute von Trappistenmönchen bewohnt wird. Weiter geht's nach Melide, wo uns eines der ältesten Steinkreuze den Weg weist. Dieser Ort wird auch als geographisches Zentrum Galiciens bezeichnet. Sie besuchen die romanische Kirche Santa Maria. Später, nach einem kurzen Fußweg, können Sie vom Monte del Gozo einen ersten Blick auf die Kathedrale des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela werfen. Weiterfahrt nach Santiago de Compostela: Hotelbezug für zwei Nächte.

9. Tag: Stadt des Jakobus
Besichtigungen in Santiago de Compostela, das jahrhundertelang der berühmteste Wallfahrtsort Europas war: Kathedrale mit der prächtigen Puerta de las Platerias und einem gotischem Kreuzgang; Rundgang um die Kathedrale und durch die malerische Altstadt; Möglichkeit zum Besuch des Pilgergottesdienstes in der Kathedrale; Zeit zur freien Verfügung. (ca. 120 km)

10. Tag: Abschied und Heimreise
Fahrt zum Flughafen im portugiesischen Porto: Rückflug nach Wien. (ca. 230 km)(Umsteigeverbindung)