TÜRKEI - GRIECHENLAND Stätten der Johannes-Offenbarung

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Ruinen werden lebendig, wenn wir vom Leben, Denken und Glauben derer erfahren, die dort gewohnt und uns Zeugnisse ihrer Kultur hinterlassen haben. Und ein „Buch mit Sieben Siegeln" – die Offenbarung des Johannes – wird verständlicher, wenn wir es an den Stätten lesen, an die es gerichtet war. Dies und noch viel mehr verspricht unsere neue Reise. Sie verbindet den Besuch der „heiligen Insel" Patmos mit dem Besuch der „sieben Gemeinden" der Apokalypse. Sie erschließt die Einheit dieses alten Kulturraums, den heutige Grenzen trennen. Wir erleben die bedeutendsten Stätten des westlichen Kleinasiens, in dem sich einst das junge Christentum entfaltete, und die wohl schönste aller griechischen Inseln. An Ort und Stelle erfahren und spüren wir etwas von der Umbruchs- und Wendezeit, in der das letzte Buch der Bibel entstand, das gerade in seiner Fremdheit viele Fragen aufgreift, die uns heute beschäftigen.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
TR7I350230.09.17 – 07.10.17 1.295,- Buchen 
  Dr. Angela Landmann

Reiseverlauf

1. Tag: „Ich bin das Alpha und das Omega“ (Offb 1,8)
Linienflug von Wien über München nach Izmir. Fahrt nach Didyma: Hotelbezug für drei Nächte.

2. Tag: „…das Wasser des Lebens, klar wie Kristall…“ (Offb 22,1)
Ausflug nach Herakleia am Latmos zum traumhaft gelegenen Bafa-See am Fuße des Latmos-Gebirges: türkisgrünes Wasser, drum herum Natur pur und ein romantischer Ruinenort in bizarrer Landschaft. Die Ruinen des antiken Herakleia (ad Latmum) liegen in und rund um das Dorf Kapikiri, wo noch ein Stück ursprüngliches türkisches Dorfleben zu sehen ist. Weiter geht's nach Milet, dem Ort der Abschiedsrede des Paulus vor den Ältesten aus Ephesus (Apg 20, 17-35). Die antike Stadt Milet war einst Heimat berühmter Persönlichkeiten und die Wiege abendländischer Philosophie. Hier wirkten Thales von Milet, sowie Hippodamos und viele andere. Wir besuchen das Theater, das Marktviertel mit Delphinion und die Faustina-Thermen. Besuch der antiken Orakelstätte Didyma, deren Apollontempel eines der eindrucksvollsten Bauwerke der Westküste war.

3. Tag: Die heilige Insel Patmos – „Jerusalem der Ägäis“
Tagesausflug mit einem Privatschiff (Überfahrtsdauer ca. 75 Min.) zur griechischen Insel Patmos, die fromme Griechen stolz das „Jerusalem der Ägäis" nennen: Besuch des Klosters Apokalypsis, in dessen Grotte der Seher Johannes seine Offenbarung empfangen und aufgeschrieben haben soll. Auffahrt zur Klosterfestung Ajios Ioannis Theologos: Wir sehen die Hauptkirche, die Kapelle der Muttergottes mit bedeutenden Fresken des 12. Jahrhunderts sowie das Museum mit wertvollen Ikonen und Dokumenten der Klostergeschichte. Danach führt der Weg durch Chora zur Marienkirche der „Rettenden Allheiligen". Anschließend freie Zeit im Zentrum der Insel. Rückfahrt nach Didyma.

4. Tag: „Wer Ohren hat, der höre…“ (Offb 2,7)
Besichtigung des hellenistisch-römischen Ephesus (Offb 2,1-7) mit Lukasgrab, Agora, öffentlichen Gebäuden, Celsus-Bibliothek, Marmor- und Kuretenstraße, Gymnasion; Theater, in dem sich die Silberschmiede gegen Paulus versammelt hatten (Apg 19). Besuch der Marienkirche, in der im Jahr 431 n.Chr. das dritte ökumenische Konzil stattfand. In dieser Stadt hatte der Apostel Paulus das Evangelium verkündet und viele Anhänger gefunden. Die Stätte des einst als Weltwunder gefeierten Artemistempels befindet sich in unmittelbarer Nähe. Gang über den Ayasoluk-Hügel zur Johanneskirche, die im 6. Jahrhundert von Kaiser Justinian I. über dem vermuteten Grab des hl. Johannes errichtet wurde. Die Basilika war eine der größten Sakralbauten des byzantinischen Reiches. Hotelbezug in Dikili für zwei Nächte.

5. Tag: „Ich weiß, wo du wohnst…“ (Offb 2,13)
Ausflug nach Bergama, dem früheren Pergamon (Offb 2,12-17), eine der sieben Gemeinden der Offenbarung und Hauptstadt des Pergamenischen Reiches, das, um 280 v. Chr. von Philetairos gegründet, unter König Eumenes II. eines der mächtigsten Reiche Kleinasiens war. Sie sehen die Akropolis mit Resten der Königspaläste, Tempel und Bibliothek, hellenistisches Theater, Fundament des Zeusaltars, Rote Halle und Kultbezirk des Heilgottes Asklepios.

6. Tag: „Ich kenne deine Werke…“ (Offb 3,1)
Fahrt nach Akhisar, dem alten Thyatira (Offb 2,18-29), einem Ort der Offenbarung: Besuch des Areals mit den antiken Funden. Das fünfte Sendschreiben in der Offenbarung ist an die Gemeinde in Sardes gerichtet. Die antike Stadt Sardes (Offb 3,1-6), war Hauptstadt des Lydischen Reiches und Residenz des legendären Königs Krösus, dessen Reichtum sprichwörtlich war. Besichtigung der Synagoge, des Gymnasiums und des Artemistempels. Weiterfahrt nach Philadelphia (Offb 3,7-13), „die Stadt der brüderlichen Liebe". In der Offenbarung zählt Philadelphia zu einer kleinen Gemeinde, die aber „treu und stark" ist. Danach geht's nach Pamukkale: Hotelbezug für eine Nacht.

7. Tag: „Ich stehe an der Tür und klopfe an“ (Offb 3,20)
Die versteinerten, weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale sind ein einzigartiges Naturwunder. Das Wasser der heißen Quellen dieser Gegend, in dem kalkreiche Salze enthalten sind, fließt bereits seit ca. 8.000 Jahren vom Plateau hinab und hat fantastische Becken geformt. Zu Recht wurde Pamukkale von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. In der nahe gelegenen antiken Stadt Hierapolis sehen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Thermen, Theater, Plutonium, Arkadenstraße, Nekropolen und byzantinischer Kirche; Aufstieg zum Märtyrergrab des hl. Philippus. Weiter geht's zur Ruinenstadt Laodizea (Offb 3,14-22), das nach Antiochos II. Gemahlin benannt wurde. Der auch im Kolosserbrief erwähnte Ort war zu byzantinischer Zeit Bischofssitz. Anschließend Fahrt nach Izmir, dem antiken Smyrna (Offb 2,8-11), das ebenfalls zu den sieben christlichen Gemeinden Kleinasiens gehörte, die Johannes anschreibt und grüßt: Hotelbezug für eine Nacht.

8. Tag: „Ich kenne deine Bedrängnis…“ (Offb 2,9)
Izmir: Besuch der Kirche des hl. Polykarp von Smyrna; Aufstieg zur Kadifekale; beeindruckender Überblick über Stadt und Hafen. Anschließend Fahrt zum Flughafen von Izmir und Rückflug über München nach Wien.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Linienflug mit Lufthansa ab Wien über München nach Izmir und zurück
  • Schiffüberfahrt nach Patmos im Privatboot
  • Doppelzimmer in Hotels der türkischen 4- und 5-Sterne-Kategorie
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Einheimische deutschsprachige Reiseführung
  • Reiseführer Westtürkei
  • Alle Eintrittsgelder
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren
  • Trinkgeldpauschale

nicht inkludierte Leistungen

  • Reiseversicherung, Visum, weitere Mahlzeiten und Getränke sowie persönliche Ausgaben

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 140,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Personalausweis oder Reisepass erforderlich, der mindestenst noch fünf Monate nach Reiseende gültig ist!
Visumpflicht - elektronisches Visasystem. (Zusatzkosten; muss selbst beantragt werden)

Anmerkungen

Programmänderungen aus technischen Gründen jederzeit möglich.

Download

Hier können Sie das Programm als PDF-Datei downloaden


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