SPANIEN Wege des Ignatius, der Templer und Römer

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Studienreise

Die geheimnisvolle Geschichte der Templer begeistert viele Menschen. Aber auch die eines Ignatius von Loyola und der Römer sowieso. Gerade die nordostspanischen Regionen sind reich an römischen Relikten, Spuren des Ordensgründers und des mittelalterlichen Ritterordens, dessen Aufgabe es im Mittelalter gewesen ist, die Pilger im Heiligen Land zu schützen. Unsere neue Studienreise wird, ausgehend vom baskischen Bilbao, zum einzigartigen Erlebnis einer Mischung aus unvergleichlicher Naturlandschaft sowie Kirchen, Klöstern und Burgen des Mittelalters im Vorland der Pyrenäen. Teilweise begeben wir uns dabei auf den noch recht unbekannten „Ignatius-Weg", der vom Geburtshaus des Ignatius im baskischen Azpeitia bis zur „Ignatius-Höhle" im katalanischen Manresa führt.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
ES8I320108.06.18 – 17.06.18 2.350,- Buchen 
  Dr. Bruno Meyer
ES8I320207.09.18 – 16.09.18 2.350,- Buchen 
  Peter Weinert M.A.

Reiseverlauf

1. Tag: Multidimensionale Kunst zu Beginn
Linienflug nach Bilbao: Besuch im Guggenheim-Museum, das von dem US-Amerikaner Frank Gehry entworfen wurde: Der Baukörper selbst ist ein multidimensionales Kunstobjekt. Zeit für einen Stadtrundgang mit Besuch der Jakobuskirche. Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Ignatius und Kirchenbaukunst
Fahrt nach Azpeitia, Geburtsort des Ritters und Lebemanns Ignatius von Loyola: Wir besuchen das Monasterio de San Ignacio de Loyola, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Spaniens: Das Kloster nimmt heute den Platz des einstigen Schlosses ein, in dem der Gründer des Jesuitenordens geboren wurde. Weiter geht's nach Arantzazu: Die avantgardistische, in den Felsen gebaute Wallfahrtsbasilika ist gleichsam eine Hymne auf die Freiheit der baskischen Kunst, die in den 50er Jahren mit ihrer spektakulären Modernität zur gesellschaftlichen Veränderung des Baskenlandes beitrug. Hotelbezug in Pamplona, Hauptstadt der autonomen Region Navarra, für zwei Nächte. (ca. 250 km)

3. Tag: Romanisches Kloster – mittelalterliche Stadt
Ausflug zum Kloster San Salvador de Leyre, eines der ältesten romanischen Bauwerke Nordspaniens mit dem Mausoleum der ersten Könige von Navarra. Um 11.30 Uhr lauschen wir den gregorianischen Gesängen der Benediktinermönche. Rückkehr nach Pamplona: Wir gehen durch den mittelalterlichen Stadtkern mit Besichtigung der Kathedrale. Es war nicht etwa die berüchtigte Stierhatz von Pamplona, die Ignatius fast das Leben kostete, sondern sein Einsatz bei der Verteidigung der Festung, als 1521 eine Kanonenkugel ein Bein des Soldaten Ignatius zerschmetterte und ihn für mehrere Monate aufs Krankenbett zwang – der entscheidende Wendepunkt in seinem Leben. (ca. 110 km)

4. Tag: Auf den Spuren der Toleranz
Das bereits unter den Westgoten gegründete Städtchen Olite erinnert an das Mittelalter: Der Palast der Könige von Navarra lohnt ebenso einen Besuch, wie die Kirchen Sta. María la Real und San Pedro Apóstol (Außenbesichtigung) sowie der Platz Carlos III. In der historischen Altstadt von Tudela ist noch das Flair der einstigen maurischen, jüdischen und christlichen Bevölkerung gegenwärtig. Hier erhebt sich die Kathedrale Santa María de Tudela, die Ende des 11. Jhs. an der Stelle der vormaligen Moschee errichtet wurde. Besonders eindrucksvoll ist das Westportal mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts und unkeuschen Lebens. Wir sehen außerdem die romanische Kirche Santa María Magdalena am Rande des ehemaligen Jüdischen Viertels. Anschließend Fahrt nach Saragossa, Hauptstadt der Region Aragón an den Ufern des Flusses Ebro. Die 2000jährige Geschichte der Stadt zeigt sich im baulichen Erbe, das von Römern, Mauren, Juden und Christen hinterlassen wurde: Aljafería-Palast, die Lonja, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Kirchen im Mudéjarstil – allen voran die Kathedrale und Schmuckstücke des Barocks wie die Basilika El Pilar. Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 190 km)

5. Tag: Von Goya und Zisterziensern
Ausflug nach Fuendetodos, wo einst Francisco de Goya geboren wurde: Das Landhaus Casa-Museo de Goya stellt ein typisches ländliches Wohnhaus aus der Zeit des aragonischen Künstlers dar. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich das Museum für Radierungen, in dem ausgewählte Werke Goyas zu sehen sind. Weiterfahrt zum ehemaligen Zisterzienserkloster Monasterio de Piedra: Wie eine Oase erscheint das vom Río Piedra bewässerte üppig grüne Fleckchen Erde inmitten der sonst kargen und dürren Vegetation der Hochebene. Dann nach Calatayud: In der Altstadt sind ein paar der besten Exemplare Aragoniens von Mudéjar-Architektur erhalten. (ca. 280 km)

6. Tag: Auf den Spuren der Templer
Nach der Innenbesichtigung der Kathedrale La Seo in Saragossa Fahrt nach Miravet, einem kleinen Ort am Ufer des Ebro, dessen eindrucksvolle Templer-Festung das Landschaftsbild beherrscht. Die Feste war der letzte Wohnort der Tempelritter in Katalonien im 14. Jh. und ist eines der besten Beispiele der katalanischen Burgenarchitektur. Weiterfahrt nach Tortosa: Bummel durch die Altstadt; Hotelbezug für eine Nacht im historischen Parador, einer weiteren Festungsanlage der Templer, mit schönem Blick auf die Stadt, auf die Umgebung des Ebro und die Mittelmeerküste. (ca. 240 km)

7. Tag: Römer und Zisterzienser
Fahrt nach Tarragona: Ein Spaziergang auf dem Paseo Archeológico versetzt uns in die Zeit, als Tarragona die Hauptstadt der römischen Provinz Tarraconensis war. Der hervorragend erhaltene römische Aquädukt Pont del Diable („Brücke des Teufels") leitete einst das Wasser vom Fluss Francoli ins antike Tarraco. Anschließend Besuch des Klosters Santa Creus, welches als das schönste des katalanischen Zisterzienser-Dreiecks gilt. Bestechend schön sind der gotische Kreuzgang und das Gotteshaus in der erhabenen Schlichtheit der Zisterzienserbauweise. Das größte und besterhaltene Zisterzienser-Kloster Poblet ist ein weiterer Höhepunkt katalanischer Sakralbaukunst. Es ist eine Oase der Stille und letzte Ruhestätte mehrerer Könige. Hotelbezug im Klosterhotel für eine Nacht. (ca. 170 km)

8. Tag: „Exercitia spiritualia“
In Manresa sehen wir die Kirche Santa Maria de la Seo und die ehemalige Einsiedelei Santa Cueva, in welcher Ignatius von Loyola seine berühmte „Exercitia spiritualia" geschrieben hat. Anschließend fahren wir auf den Montserrat, der „heilige Berg der Katalanen", wo noch heute viele Pilger die Schwarze Madonna verehren und mit etwas Glück der gregorianische Gesang der Benediktiner erklingt. Hierher hatte sich Ignatius 1522 nach seiner Genesung für etwa ein Jahr zurückgezogen und lebte in strenger Askese. Hotelbezug für zwei Nächte in Barcelona. (ca. 195 km)

9. Tag: Romanik und Modernismo
Dieser Tag gehört Barcelona: Bei unserem Streifzug durch das Ensanche-Viertel lernen wir die Sagrada Familia, das Hauptwerk Antoni Gaudís und des gesamten katalanischen Jugendstils, des Modernismo, kennen. Wir lassen uns von der traumhaften Einheit von Kunst und Natur im Güell-Park verzaubern. Tapas-Mittagessen in einem katalanischen Restaurant im Gotischen Viertel. Besichtigung des Museums der Kunst Kataloniens: In einer unvergleichlichen Sammlung sind hier Fresken aus dem 11., 12. und 13. Jh. zusammengetragen worden.

10. Tag: Abschied und Heimreise
Barcelona: Am Vormittag bleibt noch Zeit für eigene Entdeckungen. Rückflug nach Wien.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Linienflug ab/bis Wien nach Bilbao und zurück von Barcelona (evtl. Umsteigeverbindung)
  • Doppelzimmer in guten Mittelklassehotels der spanischen 4-Sterne-Kategorie
  • Halbpension, davon einmal Tapas-Mittagsessen
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 480,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Vorgesehenes Hotel

Bilbao: NH-Hotel Rio Bilbao 4*Pamplona: Hotel Maisonnave 4*
Saragossa: Hotel Catalonia El Pilar 4*
Tortosa: Parador de Turismo 4*
Poblet: Klosterhotel Monasterio de Poblet 4*
Barcelona: Hotel Expo Barcelona 4*(Änderungen vorbehalten)

Download

Hier können Sie das Programm als PDF-Datei downloaden.


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