RUSSLAND - Metropolen Russlands

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Studienreise

Vor über tausend Jahren kam das östliche Christentum aus Byzanz nach Russland. Es entwickelte sich eine eigenständige Kultur, die vor allem ab dem 18. Jh. von westlichen Einflüssen berührt wurde. Unsere Reise führt zu den Glanzpunkten der altrussischen Kultur in Moskau und St. Petersburg. Die beiden Rivalinnen Moskau, um die prachtvolle Kremlfestung herum angelegt, und St. Petersburg, von Peter dem Großen dem Meer und den Sümpfen als "Fenster zum Westen" abgetrotzt, beflügelten sich gegenseitig in Kunst und Musik. Heute gehört St. Petersburg, das „Venedig des Nordens", mit seinen groß angelegten Architekturkompositionen sowie einem unermesslichen Reichtum an Kunstschätzen zu den schönsten Städten der Welt. „Mütterchen Moskau" ist auch jetzt noch das Zentrum des Vielvölkerstaates. Frische, leuchtende Farben haben das freudlose Grau der kommunistischen Ära lange schon verdrängt.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
RU7I040130.07.17 – 06.08.17 1.750,- Buchen 
  Dr. Heide Willich-Lederbogen

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug von Wien nach Moskau: Hotelbezug für drei Nächte.

2. Tag: „Mütterchen Moskau“ I
Moskau: Roter Platz mit Basiliuskathedrale, die von Iwan dem Schrecklichen aus Anlass seines Sieges über die Tataren errichtet wurde und die mit ihren vielen, bunten Zwiebelkuppeln zum Prototyp einer russischen Kirche wurde; Dreifaltigkeitskirche in Nikitniki, die mit ihren kleinen Türmchen, der prächtigen Ikonostase und ihren wundervollen Fresken zu den schönsten russischen Sakralbauten des 17. Jhs. zählt. Rundgang über das Gelände des Kreml, das historische Zentrum der russischen Hauptstadt und „Herz Russlands" mit seinen Kirchen des 15. bis 18. Jhs. Besuch der neuen Erlöserkathedrale. Im Weberviertel Besuch des Wohnhauses von Lew Tolstoi, einem typischen Beispiel eines aristokratischen Moskauer Holzhauses.

3. Tag: „Mütterchen Moskau“ II
Ausflug in den Süden der Stadt zur ehemaligen Zarendomäne Kolomenskoje, heute ein beeindruckendes Freilichtmuseum: Wir sehen das Haus Peters des Großen aus dem Jahr 1702, welches ursprünglich auf der Insel Markov stand, und besuchen die steinerne Zeltdachkirche „Christi Himmelfahrt" (Zerkow Woznesenija). Zurück in Moskau Besuch der berühmten Tretjakow-Galerie mit ihrer umfangreichen Sammlung russischer Gemälde.

4. Tag: Neujungfrauenkloster und Szenenwechsel
Moskau: Am Vormittag Besuch des Neujungfrauenklosters (Nowo-Dewitschi-Monastyr), dem zweitwichtigsten sakralen Baukomplex nach dem Kreml und dem am besten erhaltenen Wehrkloster an der Peripherie des historischen Zentrums. Am Mittag fahren wir vom Bahnhof Leningradski mit dem Schnellzug „Sapsan" (ca. 4,5 Std.) nach St. Petersburg, dem „Venedig des Nordens" an der Newa-Mündung: Hotelbezug für vier Nächte. (ca. 700 km)

5. Tag: „Venedig des Nordens“
Besichtigungen in St. Petersburg: Führung durch das Gebäude-Ensemble der Eremitage mit dem bekannten Winterpalast und den umfangreichen Kunstsammlungen von der Antike bis zur Moderne. Rundgang auf dem Gelände des Alexander-Newskij-Klosters mit Besichtigung der Kirche und der Museums-Friedhöfe, die letzte Ruhestätte zahlreicher russischer Komponisten und Künstler. Abschließend geruhsame Bootsfahrt auf den Kanälen im „Venedig des Nordens".

6. Tag: Metropole an der Newa
St. Petersburg: Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt Besuch im Fürst-Jussupow-Palais an der Mojka mit seinem Privattheater als kleine Kopie des kaiserlichen Marien-Theaters sowie zahlreichen prunkvollen Repräsentationsräumen, wo der Wunderheiler Rasputin umgebracht wurde. Fahrt nach Zareskoje-Selo (Puschkin), der ehemaligen Zaren-Sommerresidenz: Führung durch den Großen Katharinenpalast mit Besichtigung des Bernsteinzimmers; Spaziergang durch die Parkanlagen.

7. Tag: Lieblingspalast Peters des Großen
St. Petersburg: Zunächst zur Peter-und-Paul-Festung, die den ursprünglichen Stadtkern bildete und die mit der Peter-und-Paul-Kathedrale als Begräbnisstätte der Zaren seit Peter I. fungierte. Ausflug nach Peterhof, wo der in einem herrlichen Park am Finnischen Meerbusen gelegene Lieblingspalast Peters des Großen und sein Lustschlösschen Monplaisir mit dem Bad-Komplex die Besucher beindruckt. Rückkehr mit dem Tragflügelboot nach St. Petersburg. (ca. 80 km)

8. Tag: Zum Abschied das Bernsteinzimmer
St. Petersburg: Bevor wir zum Flughafen fahren, Besichtigung der Isaak-Kathedrale. Rückflug nach Wien.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Linienflug ab/bis Wien nach Moskau und zurück von St. Petersburg (evtl. Umsteigeverbindung)
  • Transfers, Rundreise und Ausflüge in landestypischen Reisebussen
  • Bahnfahrt in der Economy-Klasse im Hochgeschwindigkeitszug Sapsan von Moskau nach St. Petersburg
  • Bootsfahrt auf den Kanälen von St. Petersburg
  • Fahrt mit dem Tragflügelboot vom Peterhof nach St. Petersburg
  • Unterbringung in Doppelzimmern in guten Mittelklassehotels
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Einheimische deutschsprachige Reiseführung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren
  • Visagebühren
  • Obligatorische Auslands-Krankenversicherung
  • Trinkgeldpauschale

nicht inkludierte Leistungen

  • weitere Mahlzeiten und Getränke sowie persönliche Ausgaben

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 240,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Österreichische Staatsbürger benötigen einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird von Biblische Reisen eingeholt. Anmeldeschluss: ca. sechs Wochen vor Reisebeginn. Bei späterer Anmeldung kann ein Eilzuschlag für die Visabeantragung erforderlich sein.

Wichtige Hinweise

Es gelten die Reisebedingungen (ARB 92) des Fachverbandes der Reisebüros in der letztgültigen Fassung sowie die Beförderungsbestimmungen der beteiligten Fluggesellschaft.

Anmerkungen

Ihre Reiseleiterin
Als Slawistin, die seit 1985 viele Male nach Russland gereist ist und auch einmal ein ganzes Jahr in Moskau gelebt hat, fasziniert mich dieses osteuropäische Land der Extreme mit seinen besonderen Menschen immer wieder aufs Neue. In der echt-russischen, historisch gewachsenen Stadt Moskau mit über 12 Millionen Einwohnern reizt mich vor allem die orthodox geprägte altrussische Kultur, wie sie uns in zahlreichen Kirchen und Klöstern begegnet. Dem gegenüber steht das prachtvolle Petersburg, das als „Fenster zum Westen" geplant und aufgebaut wurde. Eine Reise in diese beiden russischen „Hauptstädte" ermöglicht ein tiefes Eintauchen in die Andersartigkeit der russischen Kultur- und Geistesgeschichte und übt jedes Mal eine ganz besondere Faszination auf mich aus.
Dr. Heide Willich-Lederbogen

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