PORTUGAL Keltenland am "Ende der Welt"

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Studienreise

Im Namen „Galicia" klingt „Keltenland" nach: Dudelsack, Trachten, Volksfeste und Poesie, ja sogar das atlantische Klima und die Landschaft erinnern eher an Irland als an die übrigen spanischen Regionen. Schon seit der Zeit der Römer und Sueben mit „Portucale", dem Gebiet bis zum Douro, vereint, versteht man sich auch heute, im Zeichen eines kulturellen Regionalismus, besser mit den portugiesischen Nachbarn als mit dem fernen Kastilien. Die kulturell einzigartige Region mit ihrer Granit-Romanik und landschaftlichen Schönheit wird auf dieser Reise als eine Einheit erfahrbar. Punktuell kreuzen wir den sogenannten „Camino Portugués", den portugiesischen Jakobsweg. Er führt von Lissabon über Coimbra, Porto und die Grenzstadt Tuy bis nach Santiago de Compostela. Unsere neue Reise ermöglicht mit vier Nächten in Santiago de Compostela eine intensive Begegnung mit der Stadt der Jakobspilger und der außergewöhnlichen Atmosphäre Galiciens.

Termine

Reisenr.TerminePreisVerfügbarkeit
PT8I110106.06.18 – 14.06.18 1.950,- Buchen 
  Dr. Elisabeth Görg
PT8I110229.08.18 – 06.09.18 1.870,- Buchen 
  Dr. Elisabeth Görg

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug nach Porto, Stadt an der Mündung des Douro in den Atlantischen Ozean: Hotelbezug für vier Nächte.

2. Tag: Stadt am Douro
In Porto besichtigen Sie zunächst die Kathedrale (Sé), die Kirche São Francisco und das ehemalige Augustinerkloster Serra do Pilar mit Panoramablick. Ein besonderes Erlebnis verspricht der Besuch im Museum Serralves, das Museum für zeitgenössische Kunst im Parque de Serralves, der 1932 von dem französischen Landschaftsarchitekten Jacques Gréber entworfen wurde. Danach geruhsame Bootsfahrt auf dem Douro und Besuch einer Portweinkellerei mit Weinprobe.

3. Tag: Kirchen, Kelten, Königreich
Heute unternehmen Sie einen Ausflug nach Braga, wo Sie der ursprünglich im romanischen Stil erbauten Kathedrale, der Kapelle S. Frutuoso und der Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte einen Besuch abstatten. Weiter geht's zur bedeutendsten keltischen Ausgrabungsstätte Portugals, Citânia de Briteiros. In Guimarães, der ersten Hauptstadt des Königreichs Portugal, Besichtigung des Kastells und des Museums Alberto Sampaio. (ca. 150 km)

4. Tag: Barocke und moderne Architektur
Ausflug nach Vila Real: Besichtigung der Kirche São Pedro aus dem 16./17. Jahrhundert. Polychrome Azulejos und eine vergoldete Kassettendecke aus geschnitztem Holz schmücken die Kirche. Danach Besuch des prunkvollen Landsitzes Mateus. Einen architektonischen Kontrapunkt setzt die moderne, sehr markante Pfarrkirche Santa Maria des portugiesischen Architekten Siza Vieira in Marco de Canaveses. (ca. 210 km)

5. Tag: Auf dem Jakobsweg
Fahrt über die spanische Grenze zum Monte Santa Tecla: Herrlicher Panoramablick und Überreste einer „keltischen" Siedlung. Weiter geht's nach Tuy: Die Kathedrale wurde an der Stelle einer westgotischen Kirche errichtet und die Kirche S. Bartolome ist eine der ältesten Kirchen Galiciens. In Pontevedra erinnert der Grundriss der Wallfahrtskirche Virgen de la Peregrina an die Form einer Jakobsmuschel. Schließlich kommen wir nach Santiago de Compostela, das jahrhundertelang der berühmteste Wallfahrtsort Europas war: Hotelbezug für vier Nächte. (ca. 270 km)

6. Tag: Am Ziel des Pilgerweges
Santiago de Compostela: Gelegenheit zum Besuch eines Gottesdienstes. Die Kathedrale mit dem prächtigen Portico de la Gloria, der Puerta de las Platerias und gotischem Kreuzgang ist das Ziel eines jeden Jakobspilgers. Nach einer eingehenden Besichtigung Gang durch die malerische Altstadt mit ihren Kirchen, Klöstern, Hospitälern und Gassen; Zeit zur freien Verfügung.

7. Tag: Am „Ende der Welt“
Ausflug nach Noia: Rundgang durch die lebhaften Sträßlein des Ortes. Besichtigung des zur romanischen Kirche Santa Maria a Nova gehörenden Friedhofes mit außerordentlicher Grabstein-Sammlung. Im malerischen Fischerstädtchen Muros bummeln wir durch den Ort. Bevor wir der rauen, aber einzigartigen galicischen Atlantikküste entlang nach Finisterre fahren, wird in Carnota der längste Getreidespeicher Galiciens bestaunt: Ein auf Säulen stehender länglicher Bau, der einst die Ernte vor Mäusen schützte. Früher waren die sog. „Horreos" ein Symbol für Reichtum, heute prägen sie die galicische Landschaft mit einem eigenen Charakter. Am Cabo Finisterre, „Ende der Welt" und westlichster Punkt Spaniens, Möglichkeit einer kleinen Wanderung. (ca. 150 km)

8. Tag: Auf den Spuren der Römer
Ausflug nach A Coruña, der größten Stadt Galiciens: Vom römischen Leuchtturm Torre de Hércules ( 2. Jh. n. Chr.) genießen Sie einen unvergesslichen Panoramablick. Die älteste Kirche der Stadt ist die Kirche Santiago (12./13. Jh.). In der Altstadt sehenswert ist auch die Kirche Santa Maria del Campo. Im neuen Teil der Stadt fahren Sie durch die Avenida de la Marina vorbei an den für die Gegend typischen Häusern mit verglasten Fassaden, die A Coruña auch den Namen „Ciudad de Cristal" (Stadt aus Glas) geben. In Betanzos, dem römischen Brigantium Flavium, Besichtigung der Kirchen San Francisco und Santa Maria del Azogue. (ca. 170 km)

9. Tag: Abschied und Heimreise
Rückflug nach Wien.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Linienflug ab/bis Wien nach Porto und zurück von Santiago de Compostela (evtl. Umsteigeverbindung)
  • Doppelzimmer in Hotels der 3-4-Sterne-Kategorie
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Bootsfahrt auf dem Douro
  • Besuch einer Portweinkellerei

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 520,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich!

Vorgesehenes Hotel

Porto: Hotel Exe Almada Porto 4*
Santiago de Compostela: Hotel Peregrino 4* (PT8I1101) bzw. Hotel Gelmirez 3* (PT8I1102)
(Änderungen vorbehalten; Kategorie nach offizieller, örtlicher Einteilung)

Ihre Reiseleiterin Elisabeth Görg: „Nordportugal und das spanische Galicien: Bei dieser Reise kommt zusammen, was einstmals zusammengehörte. Diesseits und jenseits der Grenze finden wir in den keltiberischen Siedlungen Zeugnisse der Eisenzeitkultur, später war das heute portugiesische Braga Hauptstadt der römischen Callaecia. Auch in den Sprachen Portugiesisch und Galizisch zeigt sich alte Verbundenheit. Der portugiesische Jakobsweg durch weithin ähnliche Landschaften ist ein weiteres Bindeglied. Wie sich dies auseinander dividierte, können wir im wahrsten Sinne des Wortes ,erfahren'. Ich freue mich darauf."

Download

Hier können Sie das Programm als PDF-Datei downloaden.


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