GRIECHENLAND - Stätten des Paulus, der Antike und der Orthodoxie

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Studienreise

„Griechenland erfüllt nicht nur das Auge mit Freude, nicht nur das Herz, sondern auch den Geist. Denn hier begegnet man nicht nur Steinen und Erde und Meer, sondern auch großen Seelen, die diesen Rahmen mit Geschichte füllten." So beschreibt der Dichter Nikos Kazantsakis, was eine Fahrt durch Griechenland zum unvergesslichen Erlebnis macht. Sie besuchen die Wirkorte des Apostels Paulus, die großartigen Stätten der griechischen Antike und bedeutende Orte der Orthodoxie. Unter fachkundiger Anleitung tauchen Sie ein in die Zeit des Völkerapostels, erfahren von antiken Göttern und Helden und erleben die pulsierende Gegenwart der quirligen Metropolen Thessaloniki und Athen. Nicht zuletzt erspüren Sie den Charme der Landschaften Griechenlands, deren Zauber sich niemand entziehen kann. Erleben Sie auf unserer neu konzipierten Reise die Höhepunkte des alten und neuen Hellas!

Termine

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Reiseverlauf

1. Tag: Willkommen in Hellas
Linienflug über Wien nach Thessaloniki, dessen erste christliche Gemeinde auf den Apostel Paulus zurückgeht (1 Thess; Apg 17,1-9): Blick von der Zitadelle über die Stadt bis zum fernen Olymp. Wir besuchen (zu Fuß) das Vlatadon-Kloster (14. Jh.) und die Kirche Osios David mit ihrem seltenen Apsismosaik (5. Jh.). Hotelbezug für zwei Nächte.

2. Tag: Anfänge des Christentums in Europa
Die Stadt Philippi an der antiken Via Egnatia war Heimat der ersten christlichen Gemeinde Europas (Phil; Apg 16,12-40): moderne „Taufstelle der Lydia", römische Agora, Basiliken, Oktogon über der ältesten Kirche Griechenlands, Theater. Beim Gang durch die Altstadt von Kavala, dem Neapolis der Apostelgeschichte (Apg 16,11), blicken wir auf den Seeweg des Paulus über Samothrake und Thasos zum alten Hafen. Auf dem Rückweg Halt am Löwendenkmal an der Strymon-Brücke bei Amphipolis (Apg 17,1). In Thessaloniki sehen wir noch die Basilika Agios Dimitrios (5./7. Jh.). (ca. 340 km)

3. Tag: Unter dem Stern Makedoniens
In Veria (Beröa, Apg 17,10-15; 20,4) Besuch einer der nachbyzantinischen Kirchen sowie des ehem. jüdischen Viertels. Ganz in der Nähe liegt Vergina, erste Hauptstadt des makedonischen Reiches und Begräbnisort seiner Könige. Ein Nachbau des Grabhügels birgt die makedonischen Königsgräber und den Grabschatz Philipps II. Wir besuchen ein orth. Frauenkloster am Fuß des Olymp, wo uns eine der Schwestern führen wird (mit Mittagessen). Am Abend erreichen wir Kalambaka in Thessalien: Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 330 km)

4. Tag: Klöster zwischen Himmel und Erde
Auf einer Rundfahrt erleben wir die auf hohen Felsnadeln erbauten, „am Himmel schwebenden" Meteora-Klöster. Die Besichtigung zweier Klosterkirchen zeigt nicht nur große Kunst aus spät- und nachbyzantinischer Zeit (14./16. Jh.), sondern gibt auch Einblick in die Glaubenswelt und das Mönchsleben der griechischen Orthodoxie. Danach geht's über Berge und Pässe Richtung Süden. Hotelbezug für zwei Nächte in Aráchova. (ca. 245 km)

5. Tag: Im Lichte Apolls – im Glanz von Byzanz
Der Vormittag gehört Delphi: Unterhalb der Phädriaden-Felsen liegt das Heiligtum des Apollon. Das Museum birgt die Funde wie den großartigen Wagenlenker. Wir sehen auch den Bezirk der Athena Pronaia mit der berühmten Tholos (Rundbau). Am Nachmittag besuchen wir die Klosterkirche Osios Lukas, das bedeutendste Beispiel für die byzantinische Bau- und Mosaikkunst des 11. Jhs. auf griechischem Boden. (ca. 70 km)

6. Tag: Mit Paulus nach Korinth
Heute besuchen wir Alt-Korinth, eine der wichtigsten Hafen- und Handelsstädte der Antike und Wirkungsstätte des Apostels Paulus (Apg 18,1ff., mind. drei Korintherbriefe): dorischer Apollon-Tempel, Agora (wo nach der Überlieferung Paulus vor dem römischen Prokonsul Gallio stand), Peirene-Quelle und Lechaion-Straße. Hotelbezug in Kalamaki am Saronischen Golf für zwei Nächte. (ca. 255 km)

7. Tag: Stätte des Unheils – Heilort für Leib und Seele
Das Asklepios-Heiligtum von Epidauros war der berühmteste Kur- und Wallfahrtsort der Antike: Heiliger Bezirk mit Tholos, Tempeln, Liegehallen und frühchristlicher Basilika, Museum. Ein Wunder antiker Baukunst ist das Theater, das besterhaltene aus griechischer Zeit. Noch als grandiose Ruinenstätte vermittelt Mykene den Schauplatz der Atriden-Tragödie: Schachtgräberrund, Burgberg und Kuppelgräber. Späte Mittagspause in Nafplio, vielleicht die schönste Stadt Griechenlands, die viel von ihrem venezianischen Flair bewahrt hat. Abschließend genießen wir eine geruhsame Bootsfahrt in der Bucht von Toló. (ca. 190 km)

8. Tag: Zentrum antiker Kultur
Zunächst Halt am antiken Hafen von Kechreés, dem Kenchreä des Neuen Testaments (Röm 16,1; Apg 18,18), wo Phoebe, eine Mitarbeiterin des Paulus als Gemeindeleiterin gewirkt hat. In Athen Panoramablick vom Philopappos-Hügel. Der Tempelbezirk der Akropolis lässt noch heute den Glanz des alten Athen spüren. Der Gang zum Areopag-Felsen, der traditionellen Predigtstätte des Paulus (Apg 17,22-31), und über die Agorá zum Hephaistos-Tempel (Theseion) erinnert an den ersten christlichen Besucher der Stadt. Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 100 km)

9. Tag: Abschied von Hellas
Athen: Zum Abschied besuchen wir das großartige Akropolis-Museum, das sowohl als Bau als auch durch seine Exponate fasziniert. Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

Leistungen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen; siehe Reisebedingungen

  • Linienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Thessaloniki und zurück von Athen
  • Transfers, Rundreise und Ausflüge in landestypischen Reisebussen
  • Doppelzimmer in guten Mittelklassehotels der griechischen 4*-Kategorie
  • Halbpension
  • Fachlich qualifizierte BiR-Reiseleitung
  • Einheimische deutschsprachige Reiseführung
  • Alle Eintrittsgelder
  • Flughafen-/Sicherheitsgebühren
  • Bootsfahrt in der Bucht von Toló
  • Mittagessen im Frauenkloster
  • Reiseführer Griechenland
  • Trinkgeldpauschale

nicht inkludierte Leistungen

  • Reiseversicherung, weitere Mahlzeiten und Getränke sowie persönliche Ausgaben

Zusatzleistungen:

Einzelzimmerzuschlag 240,-

Zusatzinfos

Einreisebestimmungen

Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

Ihr Reiseleiter Wolfhart Koeppen: „Ich wohne in Deutschland. Und ich lebe in Griechenland. In über 40 Jahren ist mir „Hellas" zur zweiten Heimat geworden. Je länger, desto mehr bin ich fasziniert von der Fülle, die dieses Stück Erde zu bieten hat: Die unvergleichliche Vielfalt seiner Landschaften – Berge, Küsten, Ebenen. Der Reichtum an kulturellen Überlieferungen von der Antike bis in die Gegenwart. Die Lebendigkeit seiner religiösen Traditionen, die bis zum Völkerapostel Paulus zurückreichen. Seine Musik und seine Literatur, die den Herzschlag des Landes spüren lassen. Und nicht zuletzt die Liebenswürdigkeit seiner Menschen, die trotz Krise nichts von ihrer Herzlichkeit und ihrer Würde verloren haben. Es ist eine Freude, das Land der Griechen nicht nur mit der Seele, sondern mit allen Sinnen zu suchen und zu erleben."

Download

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