IRAN Impressionen Persiens

Zarathustra und seine monotheistischen Ideen prägten das Großreich Persien während der Zeit des babylonischen Exils der Israeliten, die manche dieser Gedanken übernahmen. Der heutige Iran dagegen ist vom schiitischen Islam geprägt. Das Land in all seiner Zerrissenheit zwischen islamischem Konservatismus und Modernität besticht durch die herzliche Gastfreundlichkeit und Offenheit seiner Menschen. Unsere neue und kompakte Reise erlaubt faszinierende Einblicke in die Welt des alten Persien und die Gegenwart des modernen Iran.

1. Tag: Auf nach Persien!
Linienflug von Wien Frankfurt via Istanbul nach Teheran, der Hauptstadt des Iran. Hotelbezug für zwei Nächte.

2. Tag: Hauptstadtimpressionen
Teheran: Das Nationalmuseum beleuchtet die jahrtausendealte Geschichte des Landes. Ein Besuch im Museum der Kronjuwelen – u.a. mit dem berühmten Pfauenthron – und eines Schah-Palastes lässt die prunkvolle Welt der Schahs erahnen. Evtl. Begegnung mit Ev. Gemeinde oder der Assyrischen Kirche.

3. Tag: Schiiten und Gärten
Fahrt nach Qom, dem theologischen Zentrum der iranischen Schiiten. In Kaschan begeistern der Bagh-e Fin Garten und das Borujerdi-Haus (19. Jh.). Höhepunkt persischer Architektur ist zweifellos Isfahan, die Stadt paradiesischer Gärten, herrlicher Moscheen und Paläste: Besuch an den berühmten Brücken Isfahans; Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 410 km)

4. Tag: Prachtvolles Isfahan
Isfahan: Im großen Parkgelände Khiaban-Chahar Bagh steht der Tschehel Sotun-Palast („Vierzig-Säulen-Palast") mit seiner prachtvollen Gartenanlage. Genießen Sie von der Terrasse des Ali-Qapu-Palastes den Blick auf einen der schönsten Plätze der Welt, den Meidan-e-Imam: Hier geben sich Moscheen und andere Prachtbauten ein Stelldichein. Zwei der schönsten, reich mit Fliesenmosaiken verzierten Moscheen sind die Imam-Moschee und die Scheich-Lotfallah-Moschee mit ihren türkisfarbenen Kuppeln. Die Freitagsmoschee spiegelt die unterschiedlichen Stilepochen islamischer Baukunst wider.

5. Tag: Zu Besuch bei den Armeniern
Isfahan: Besuch im Armenierviertel Dschulfa mit Kathedrale und Museum; freie Zeit für einen Basarbesuch.

6. Tag: Grabtürme und Feuertempel
Fahrt nach Yazd, das mit seiner dem extrem heißen Klima angepassten Architektur beeindruckt: Die typischen Windtürme sorgen in den Häusern für Kühlung. Die „Türme des Schweigens" zeugen von der einstigen Bestattungskultur der Zoroastrier. Die Freitagsmoschee ist einer der schönsten Sakralbauten Persiens. Im Feuertempel der Zoroastrier soll seit 470 n. Chr. das Heilige Feuer brennen (evtl. Begegnung). Hotelbezug für eine Nacht. (ca. 270 km)

7. Tag: Kyrosgrab und Nekropole
Auf der Weiterfahrt Besuch am sog. Kyros-Grab von Pasargade, einst Hauptstadt der Achämeniden. In Naqsch-e-Rostem befinden sich die Nekropole der Achämeniden und Felsenreliefs aus der Sassanidenzeit. Hotelbezug in Schiras für eine Nacht. (ca. 460 km)

8. Tag: Stadt der Gärten und Dichter
Ausflug nach Persepolis, der Repräsentationshauptstadt der Achämeniden seit Darius I.. Zurück in Schiras verweilen Sie bei den Gartengräbern der persischen Dichter Saadi und Hafis. Danach durchstreifen Sie den Orangengarten, dessen üppige Blumenbeete und Rosensträucher sich hinter hohen Mauern verbergen. In der Altstadt von Schiras geht es durch die malerischen Gassen des Basars bei der Vekil-Moschee. Nach einem stimmungsvollen Abschiedsessen Fahrt zum Flughafen von Schiras. (ca. 140 km)

9. Tag: Abschied und Heimreise
Am frühen Morgen Rückflug über Istanbul nach Wien.