SLOWAKEI: ZIPS

Holzkirchen im Zipser Land

Levoca/Leutschau ist das Zentrum der Zips, einer Region, in der es traditionell viele deutsche Kolonisten gab. Die meisten Städte und Dörfer haben hier deutschen Ursprung. Schon im 11. Jahrhundert hatten ungarische Könige Siedler aus Schlesien, Sachsen und Thüringen ins Land gerufen.
Die Ostslowakei ist nicht nur vielsprachig, sie ist auch ein Grenzgebiet der Religionen. So ist Košice griechisch-katholischer, evangelisch-reformierter und römisch-katholischer Bischofssitz. Unsere Busreise möchte Sie mit Vergangenheit und Gegenwart dieser alten Kulturlandschaft vertraut machen. Von außerordentlichem, weltweitem Wert sind auch die Holzkirchen des Karpatenbogens.

Auf einen Blick

  • Ausführliche Besichtigungen im Zipser Land
  • Herrliche Natureindrücke im Nationalpark und bei einer Floßfahrt
  • Großartige Holzkirchen

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Fahrt von Wien (Abfahrt gg. 08.00 Uhr Hauptbahnhof) in die Ostslowakei nach Nitra, dem ersten Bischofssitz in der Slowakei der im 9. Jh. mit der Unterstützung aus Salzburg entstand. Besichtigung des Burgareals mit architektonisch sehr wertvoller Kathedrale, Mittagspause und danach Weiterfahrt nach Levoca, dem Herz des Zipser Landes. Hotelbezug für vier Nächte. (ca. 450 km)

2. Tag: Das Herz der Zips
Fahrt nach Kezmarok Besichtigung der Altstadt mit Artikularkirche (evangelische Holzkirche) und der neuen neobyzantinischen evangelischen Kirche, die 1898 von Theophil Hansen erbaut wurde. Altstadtbesichtigung von Levoca mit fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern, prächtigen Patrizierhäusern, Rathaus und Kirchen. Innenbesichtigung der Jakobskirche. Im Anschluss Fahrt zur Zipser Burg, dem Wahrzeichen der Region am Fuß der Hohen Tatra und Gang durch die Burganlage. Im Anschluss Zipser Kapitel mit Besuch der Kathedrale, die zusammen mit der Zipser Burg und der Altstadt von Levoca zum Unesco Weltkulturerbe zählt. Rückkehr zum Hotel. (ca. 90 km)

3. Tag: Ungarische Vergangenheit
Fahrt nach Presov, einer der schönsten historischen Städte der Ostslowakei mit Besichtigung des Zentrums. Das Stadtbild prägen katholische Kirchtürme, die evangelische Renaissance-Kirche, die Kathedrale sowie die Synagoge. Danach eine der ältesten Städte, Kosice. Die reiche Geschichte spiegelt sich in der Architektur wider. Im historischen Zentrum findet sich der Elisabeth-Dom mit seinem spätgotischen Hochaltar, die Michaels-Kapelle sowie der Urban-Turm. Rückkehr zum Hotel. (ca. 190 km)

4. Tag: Grenzerfahrungen
Fahrt in den Nationalpark Pieniny, an der polnischen Grenze gelegen. Der Grenzfluss Dunajec schnitt hier eine tiefe Schlucht in das Kalksteinmassiv. Fahrt auf traditionellen Holzflößen. Danach Fahrt in die Ortschaft Lukov, Besuch der griechisch-katholischen Kirche der Hl. Kosma und Damian mit einer wertvollen Ikone des Jüngsten Gerichtes. Anschließend Fahrt nach Bardejov und Spaziergang durch die schöne Altstadt mit Besuch der Ägidiuskirche. Besuch der katholischen Holzkirche des Hl. Franziskus in Hervatov. Rückkehr zum Hotel. (ca. 280 km)

5. Tag: Große Holzkirche
Fahrt zum zweitgrößten Bergsee der Slowakei - Strbske Pleso: Spaziergang durch die wundervolle Landschaft am Fuß der Hohen Tatra. Danach Fahrt nach Svaty Kriz und Besichtigung der größten evangelischen Holzkirche in der Slowakei mit einer Kapazität von 4000 Plätzen, die hierher versetzt wurde. Anschließend Rückfahrt nach Wien (Hauptbahnhof). (ca. 470 km)