ITALIEN: SIZILIEN - Brücke zwischen Orient und Okzident

"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen" und die Tempel nur so aus dem Boden schießen? Die antiken Stätten im Osten der Insel haben seit Goethes Zeiten die Besucher*innen in besonderer Weise angezogen: der Ätna, der größte Vulkan Europas, Taormina mit dem Blick auf den "Berg der Berge" und Syrakus, die Hafenstadt, in der Paulus auf seiner Romreise drei Tage blieb (Apg 28,12).
Griechische und römische Tempel, römische und byzantinische Mosaiken und arabo-normannische Baukunst bestätigen, dass Sizilien seit alters her eine Brücke zwischen Orient und Okzident ist.

Auf einen Blick

  • Die Höhepunkte der Insel
  • Stimmungsvolle Rundfahrt im beleuchteten Tempeltal
  • Frühchristliches Syrakus

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug mit Lufthansa von Wien über München nach Catania.
Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung. Hotelbezug in Catania für drei Nächte.

2. Tag: Europas aktivster Vulkan
Ausflug zum Ätna, dem größten noch tätigen Vulkan Europas. Im Frühjahr wirft der Ätna ein buntes Kleid über, da blühen auf den Lavahängen bis über 2000 m Seehöhe zarte Blumeninseln. Die mit dem Bus befahrbare Straße endet auf einer Höhe von 1900 m bei der Casa Cantoniera. Kurze Wanderung zu einem erloschenen Krater. Danach Mittagessen auf einer Zitronenfarm an den Hängen des Ätna. Weiterfahrt nach Taormina: Besichtigung des Griechischen Theaters mit überwältigenden Blick auf den Mongibello, den Berg der Berge; Spaziergang über den Corso Umberto und Zeit für eigene Entdeckungen. Rückkehr zum Hotel.
(ca. 150 km)

3. Tag: Frühes Christentum
Fahrt ins Zentrum von Catania: Stadtrundgang über die Piazza del Duomo mit Rathaus, Palazzo die Chierici mit dem Obelisken und dem kleinen Elefanten, dem Wahrzeichen Catanias. Besichtigung des Doms der Heiligen Agathe, der Schutzheiligen Catianas.
Fahrt nach Syrakus, dem größten Naturhafen des Mittelmeers, wo nach christlicher Überlieferung der Petrusschüler Marcianus bereits im Jahre 44 n.Chr. eine christliche Gemeinde gründete, die später von Paulus auf seiner Gefangenschaftsreise für einige Tage besucht wurde. Anschließend Besuch der Kirche Madonna della Lacrime. Spaziergang auf der Halbinsel Ortygia mit Dom, der Teile des Athenatempels mit einbezieht, weiter zur Aretusaquelle.
Am Nachmittag Besuch der Katakomben von San Giovanni mit Krypta von San Marciano, der ältesten christlichen Kirche der Welt. Besichtigung der Archäologischen Zone (griechisches Theater, Ohr des Dionysios bei den Seilergrotten, römisches Amphitheater, Altar von Hieron II.). Rückkehr zum Hotel.
(ca. 140 km)

4. Tag: Römische und griechische Wunder
Fahrt nach Piazza Armerina und Besuch der römischen Villa del Casale mit außergewöhnlich gut erhaltenen römischen Bodenmosaiken. Anschließend Fahrt nach Agrigent, dem Akragas der Griechen: Besuch im Tal der Tempel mit Jupiter-, Juno- Concordia-, Herkules-, Castor- und Pollux-Tempel. Hotelbezug für eine Nacht und Abendessen. Nach Einbruch der Dunkelheit stimmungsvolle Fahrt entlang des beleuchteten Tempel-Tales.
(ca. 200 km)

5. Tag: Auf den Spuren der Griechen
Fahrt der Südküste entlang über Selinunt auf den sagenumwobenen Mons Eryx (benannt nach einem Sohn der Liebesgöttin Aphrodite: Erice hat seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt, es ist zum Teil noch von seinen Mauern umgeben, und seine Häuser im normannisch-sizilianischem Stil liegen hoch über dem Meer. Rundgang durch den Ort zur Stauferburg und Besuch einer typischen „Pasticceria“, wo die berühmte Mandelpastete von Erice hergestellt wird. Fahrt nach Segesta, einem alten Heiligtum der Elymer: Besichtigung des "Tempels" und Auffahrt zur Akropolis mit griechischem Theater und weiter nach Palermo. Hotelbezug für drei Nächte. (ca. 320 km)

6. Tag: Staufer und Normannen
Palermo: Besichtigung des Normannenpalastes mit der Capella Palatina. Besuch der Kathedrale mit Staufergräbern. Begegnung und Mittagessen im Centro Padre Nostro der von hl. Padre Puiglisi gegründeten Antimafia Vereinigung (nicht im Pauschalpreis inkludiert). Danach Auffahrt mit dem Bus durch die Concad'Oro, die goldene Muschel der Orangenhaine, zum Normannendom von Monreale, der durch seine umfangreiche Mosaikausstattung, das Bronzeportal und den skulpturenreichen Kreuzgang Zeugnis für die Hochblüte der mittelalterlichen Kunst Siziliens ablegt, in der byzantinisch-arabische mit normannischer und lateinischer Stiltradition zu einer harmonischen Einheit verschmolzen sind. Rückkehr zum Hotel.
(ca. 50 km)

7. Tag: Perlen der Nordküste
Längere Fahrt an die Nordküste nach Cefalú: Gang durch die mittelalterlichen Gas­sen und zum kleinen Fischerhafen. Besuch im Normannendom mit Apsismosaik und Kreuzgang. Rückkehr nach Palermo zum „schönsten Vorgebirge der Welt“, dem Monte Pellegrino zur Aussicht über die Stadt Palermo. Besichtigung der Grotte, wo die Hl. Rosalia als Einsiedlerin gelebt hat. Dieser Ort gestaltete sich ab dem 17. Jh. zu einer berühmten Wallfahrtsstätte. (ca. 170 km)

8. Tag: Abschied und Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Swiss von Palermo über Zürich nach Wien.