GRIECHENLAND - ARGOLIS Griechenland im Kleinen

Studienreise

Sie suchen die ideale Verbindung von Erleben und Erholen, Vielfalt und Muße? Dann kommen Sie bei dieser Reise auf Ihre Kosten! Nirgendwo gibt es so viele Zeugnisse aus der griechischen Geschichte wie in der Argolis. Unser Hotel John&George im einstigen Fischerort Tolo, ein familiär geführtes Haus mit persönlicher Atmosphäre und einer Terrasse mit Meerblick, bietet beste Voraussetzungen für diese Reise im griechischen Frühling oder am Ende des griechischen Sommers.

Auf einen Blick

  • Standortreise - kein Hotelwechsel und kurze Fahrtstrecken
  • Familiär geführtes Hotel mit persönlicher Atmosphäre, großer Terrasse und Meerblick
  • Die ideale Verbindung von Erleben und Erholen, von Vielfalt und Muße
  • Bootsausflug zur Insel Spetses
  • Geruhsame Bootstour in der Bucht von Toló
  • Kellereibesuch mit Weinverkostung im größten Weinbaugebiet Griechenlands

Reiseverlauf

1. Tag: Jássas stin Argolida – Willkommen in der Argolis
Linienflug nach Athen. Transfer nach Toló: Hotelbezug für sieben Nächte; Begrüßungscocktail auf der Hotelterrasse.

2. Tag: "Napoli di Romania" – die schönste Stadt Griechenlands
Am Morgen gibt es die Möglichkeit, im Kloster Agia Moní teilweise an einem orth. Gottesdienst teilzunehmen. Anschließend besuchen wir die hoch über der Stadt thronen­de venezianische Festung Palamidi, die größte und am besten erhaltene Anlage dieser Art auf der ganzen Peloponnes. Die von venezianischer Atmosphäre geprägte Stadt Nafplio mit ihren von Bougainvilleas überwachsenen Gassen gilt zu Recht als die schönste Griechenlands. Das erste neugriechische Gymnasium und das kleine, aber sehenswerte archäologische Museum am Hauptplatz sind nur einige der Highlights. Unvergleichlich ist die Aussicht über die Dächer der Stadt von der Burg Akronafplia. Unbedingt lohnend ist auch ein Rundweg um den Akronafplia-Felsen mit Fernblick auf die Küste Arkadiens (35-45 Min.).

3. Tag: Heilgott Asklepios: Weltkurort und Provinz-Heiligtum
Heute geht es quer durchs Land von der West- an die Ostküste der Argolis. Die Kirche Aj. Marina bei Ligourió ist teilweise aus antikem Material an der Stelle eines antiken Athena-Tempels erbaut. Nur wenige Minuten sind es von dort nach Epidauros (UNESCO-Weltkulturerbe), dem berühmtesten Kultort des Heilgottes Asklepios: Wir besichtigen die archäologische Stätte, das kleine Museum und vor allem das schönste aller griechischen Theater. Die Mittagspause verbringen wir in Palea Epidavros (Alt-Epidauros) direkt am Meer. Traumhafte Aussichten auf die Halbinsel Methana beschert uns die Fahrt nach Troizen, die mythische Heimat des Theseus. Ein Fußweg (2 x ca. 35 Min.) führt zum kleinen Asklepios-Heiligtum und den Resten einer großen frühchristlichen Basilika. Rückfahrt nach Toló (ca. 130 km)

4. Tag: Mythos Mykene
„Mykene“ – das ist viel mehr als eine Burg dieses Namens, sondern ein ganzer Kranz von Festungen. Drei davon stehen auf dem heutigen Programm: am Morgen Tiryns mit seinen gewaltigen, bis heute bewundernswerten Mauern, danach Mykene, wo die Atridentragödie von neuem lebendig wird: Wir sehen die Burgmauer, das Schachtgräberrund, den Burghügel mit Megaron, mehrere der berühmten Kuppelgräber (u. a. das „Schatzhaus des Atreus“) sowie das Museum, das wichtige Funde präsentiert. Bei der Rückfahrt ein überraschender Blickwechsel: In Ajía Triáda erfreut uns die schönste Kirche der Argolis: die fast gänzlich aus antiken Spolien zusammengesetzte mittelbyzantinische Kirche der Panajía. Zuletzt unternehmen wir einen archäologischen Gang (ca 1 Std., Aufstieg mit Treppen) über die neu erschlossene Stätte Alt-Asine an der Bucht von Toló mit Spuren von den Anfängen als mykenische Burg über die hellenische, römische und byzantinische Zeit bis hin zum 2. Weltkrieg. (ca. 80 km)

5. Tag: Landausflug und Inselfahrt
Quer durch die Argolis-Landschaft geht es zunächst nach Didyma mit einer geologischen Sehenswürdigkeit in Gestalt von zwei großen Dolinen, in deren eine wir hinabsteigen (ca. 45 Min.). Vom Küstenort Kosta aus gelangen wir per Wassertaxi nach Spetses, eine autofreien Insel mit Kiefernwäldern vor der Küste der Argolis. Hier hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. Am Spätnachmittag Rückkehr aufs Festland und Fahrt nach Toló. (ca. 160 km)

6. Tag: Abstecher in die Korinthia
Das wichtigste Heiligtum der antiken Argolis war das der mütterlichen Hera geweihte argivische Heraion. Danach erwartet uns im römisch geprägten Korinth eine der wichtigsten Wirkungsstätten des Völkerapostels Paulus; nirgendwo sonst wie auf dem römischen Forum bekommen wir einen so tiefen Einblick in das Werden und die Konflikte einer frühen Christengemeinde. Nach der Mittagspause führt ein kurzer Abstecher ins nahe Isthmiá, Austragungsort der Isthmischen Spiele, an die Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ erinnert. Nach so viel Antike haben wir eine Belohnung verdient: Wir besuchen eine Kellerei mit Weinverkostung, ehe wir entspannt die Rückfahrt nach Toló antreten. (ca. 175 km)

7. Tag: Rings um die älteste Stadt Europas
In der Antike erlebte Argos die blutigsten Geschichte aller griechischen Städte; heute ist es eine geschäftige Landstadt, deren antike Spuren sich am Stadtrand verstecken: Agora und Theater aus klassischer, Thermen aus römischer Zeit. Ein wenig landeinwärts liegt Kefalari, wo in einer Höhle über den Quellen des Erasinos die Höhlenkirche der Panajía Kefalariótissa zur Besinnung einlädt. Nur wenige Kilometer weiter steht eines der merkwürdigsten, geheimnisvollsten Bauwerke Griechenlands: die Pyramide von Ellinikó. Südlich, nah am Meer, wo Herakles der Sage nach die Hydra besiegte, befindet sich die Ausgrabung des bronzezeitlichen Palastes von Lerna (2500-2200 v. Chr.). Nach einer Mittagspause direkt am Meer in Mili klingt der Tag mit einer geruhsamen Bootsfahrt in der Bucht von Toló aus. (ca. 65 km)

8. Tag: Zurück mit einem Koffer voller Erinnerungen
Fahrt zum Flughafen Athen über die Ost-Route am Saronischen Golf entlang. Kurzer Halt beim Kloster Agnountos mit einer vollständig ausgemalten Kirche (16. Jh.). und in Kechriés, dem antiken Kenchreä, wo die Paulus-Mitarbeiterin Phöbe Gemeindeleiterin war (Röm. 16,1-2).