GRIECHENLAND: KYKLADEN - Inseln des Lichts

Studienreise mit kleinen Wanderungen

„Viele Freuden bietet die Welt: Frauen, Früchte, große Ideen. Doch gibt es, glaube ich, keine Freude, die das menschliche Herz so tief bewegt, so tief in das Paradies versenken kann, wie wenn man, den Namen jeder einzelnen Insel flüsternd, auf einem hellenischen Schiff dieses Meer durchfurcht." Der griechische Dichter Nikos Kazantzakis muss es wissen. Wir laden Sie ein, diese Freude bei einer Reise zu den Kykladen, den „Inseln des Lichts", zu erleben. Leichte Wanderungen auf aussichtsreichen Wegen zeigen die Insellandschaften in all ihrer Vielfalt: spröde und karg die einen, bunt und überwältigend die anderen. Geschichte und Kult bedeutender antiker Heiligtümer werden ebenso lebendig wie die Tradition von Byzanz, die Zeit der Kreuzfahrer und die Kraft orthodoxer Frömmigkeit. Die Reise wird unter ausschließlicher Leitung einer erfahrenen griechischen Reiseleiterin durchgeführt.

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug nach Athen. Hotelbezug für eine Nacht in Glyfada.

2. Tag: 2 Hügel, 2 Städte, 2 Konfessionen
Fahrt zum Hafen von Piräus und Fahrt mit dem Schnellschiff zur Insel Siros, die bis ins 19. Jh. heimliche Hauptstadt und wichtigster Hafen Griechenlands gewesen ist. Rundfahrt durch den Südwesten der Insel. Gang (ca. 3 Std.) durch die Inselhauptstadt mit dem orth. Ermóupoli und dem röm.-kath. Ano Siros: orthodoxe Metropolis, katholische Bischofskirche, Rathaus und Theater. Rundblick von Ano Siros, das weitgehend seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt hat. Anschließend bringt uns ein Schiff zur Insel Tinos: Hotelbezug für zwei Nächte.

3. Tag: Auf den Spuren Venedigs
Rundgang durch Tinos-Chora mit Besuch der Kirche Panajia Evangelistria, seit den Befreiungskriegen das bedeutendste griechische Wallfahrtsheiligtum („griechisches Lourdes"). Das griech.-orth. Frauenkloster Kechrovouni ähnelt in seiner Bauweise einem Kykladendorf. Besuch der „katholischen Dörfer" in der Inselmitte. Aufstieg (nur bei günstiger Witterung, ca. 45 Min.) zur Venezianerfestung Exombourgo mit umfassender Rundsicht; Wanderung (ca. 2 Std.) auf einem alten venezianischen Weg zurück nach Tinos-Chora.

4. Tag: Die Marmorinsel
Überfahrt zur Insel Paros: Hotelbezug für vier Nächte. Im Inselhauptort Parikiá Besuch der frühbyzantinischen Kirche Ekatondapiliani/Katapolianí, einer der bedeutendsten Kirchenbauten Griechenlands, mit einem Baptisterium aus frühchristlicher Zeit. Rundgang durch die Altstadt und das malerische Kastro-Viertel mit seinen Privatkirchen und ihren von Bougainvilleas überwachsenen Gassen.

5. Tag: Ins byzantinische Mittelalter
Kurze Fahrt zu den antiken Marmorbrüchen bei Marathi. In Lefkes, im Mittelalter Hauptstadt von Paros und eines der schönsten Inseldörfer, Rundgang durch den malerischen Ort. Wanderung (ca. 1,5 Std.) auf dem alten byzantinischen Weg nach Prodromos. Nach der Mittagspause in der malerischen Hafenstadt Naoussa Rundgang mit Besichtigung einiger schöner Privatkirchen und freie Zeit. Auf der Rückfahrt evtl. Abstecher nach Kolymbithres: Möglichkeit zum Aufstieg (ca. 1 Std.) auf die mykenische Akropolis Koukounariés mit prachtvoller Aussicht.

6. Tag: Mythos, Geschichte und Gegenwart
Mit der Fähre setzen wir zur Insel Naxos über (ca. 1 Std.). Bummel durch den Hauptort Naxos-Chora: Kastro-Viertel mit röm.-kath. Kathedrale Ypapandi (sofern wieder geöffnet). In Chalki sehen wir die Kirche Panagia Protothronou mit bedeutender Ausmalung. Nach der Mittagspause geht's zur Kirche der Panagia Drosianí, der ältesten der Insel mit Resten von Wandmalereien aus frühbyzantinischer Zeit, und nach Ano Sangri zur Kirche Ajios Nikolaos (Außenbesichtigung). Rückkehr nach Naxos-Chora: Gang zum unvollendeten Apollon-Tempel auf dem Halbinselchen „Sto Palati", nach der mythischen Überlieferung Ort der Vermählung von Dionysos und Ariadne; freie Zeit.

7. Tag: Die heilige Insel
Überfahrt zur Insel Delos, einem der bedeutendsten Orte der griechischen Geschichte und Mythologie: Rundgang (ca. 2 Std.) in der großen Ausgrabungsstätte (Prozessionsstraße, Apollon- und Artemistempel, Löwenallee, Theater, Terrasse der orientalischen Götter, hellenistische Wohnviertel mit Fußbodenmosaiken), Aufstieg (ca. 1 Std.) zum Kynthos mit herrlichem Rundblick. Weiter geht's zur Insel Mykonos: Spaziergang durch den Ort, der zum Inbegriff eines Kykladendorfes geworden ist; freie Zeit für eigene Entdeckungen, Bademöglichkeit.

8. Tag: Klosterberg und Bischofskirche
Mit dem Fährschiff zur Vulkaninsel Santorin: Hotelbezug für eine Nacht. Fahrt zum Klosterberg Profitis Ilias, dem höchsten Punkt der Insel mit einem wunderbaren Rundblick. Besichtigung der aus mittelbyzantinischer Zeit stammenden ehemaligen Bischofskirche Panagia Episkopi. Kurze Wanderung nach Ia (Oia), der Höhepunkt jedes Santorin-Aufenthalts: Von hier aus kann man den Sonnenuntergang besonders schön erleben. Abendessen in einer typischen Taverne.

9. Tag: Zum sagenhaften Atlantis
Besuch der Ausgrabungen von Akrotiri. Danach Rundgang im Inselhauptort Thira. Danach Rundgang im Inselhauptort Thira. Mittags beginnt unsere etwa Schiffsreise Richtung Festland (nach Möglichkeit Schnellfähre, ca. 4,5 Std). Hotelbezug in Piräus für eine Nacht.

10. Tag: Abschied und Heimreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.