Korsika - Insel der Schönheit

FRANKREICH

Studienreise

Nicht umsonst nennt man Korsika „Ile de beauté“ – Insel der Schönheit – und das Archiv ihrer literarischen Liebkosungen ist groß: Guy de Maupassant nannte Korsika ein „Gebirge im Meer“, Alphonse Daudet genoss von den Sanguinaires aus den Blick auf die weite Bucht von Ajaccio und Victor Hugo verbrachte hier zwei Kindheitsjahre und behielt die Insel in bester Erinnerung. „Mit geschlossenen Augen würde ich Korsika an seinem Duft erkennen“, hat Napoleon über seine Heimat gesagt und meinte den betörenden Duft der Macchia, der bis weit über das Meer hinausreicht.

Auf einen Blick

  • Die Glanzpunkte Korsikas
  • Weinprobe in Ajaccio
  • Weinprobe in Ajaccio

Reiseverlauf

1. Tag: Aufbruch und Ankommen
Linienflug von Wien über München nach Bastia auf Korsika: Hotelbezug für eine Nacht.

2. Tag: Küstenromantik und imposante Berge
Fahrt ins hoch über dem Tavignano-Tal gelegene Corte, die heimliche Hauptstadt Korsikas: Besuch im „Musée de la Corse“, das Einblicke in die Traditionen der Korsen gibt. Weiter geht’s nach Aléria, das in antiker Zeit die wichtigste Stadt Korsikas war: römisches Ruinengelände, archäologisches Museum in der Genuesenburg „Fort Matra“. Hotelbezug für zwei Nächte im Raum Porto Vecchio. (ca. 190 km)

3. Tag: Die Südspitze Korsikas
Bonifacio, die kleine Felsenstadt an der Südspitze Korsikas, gehört dank ihrer atemberaubenden Lage am Rand senkrecht ins Meer fallender Kalkfelsen zu den schönsten Städten des Mittelmeerraums. Rundgang in der eng bebauten Altstadt. Bootsfahrt (optional) zur Drachengrotte oder ins Naturschutzgebiet der Lavezzi-Inseln (wetterabhängig, buchbar/zahlbar vor Ort). (ca. 250 km)

4. Tag: Blutrache und steinernes Erbe
Ausflug ins wunderschön über dem Rizzanese-Tal gelegene Sartène, die wohl „korsischste Stadt“, wo lange Zeit rivalisierende Familienclans um Macht, Ehre und Blutrache kämpften. Auf der Küstenstraße weiter zu den berühmten prähistorischen Ausgrabungen von Filitosa. Hotelbezug im Raum Ajaccio für zwei Nächte. (ca. 140 km)

5. Tag: Geburtsstadt Napoleons
Die Inselhauptstadt Ajaccio ist die sonnigste Stadt Frankreichs: Bummel über großzügige Boulevards; Obst- und Gemüsemarkt mit seinen regionalen Spezialitäten für Feinschmecker; Letizia-Platz mit dem Geburtshaus Napoleons „Maison Bonaparte“; freie Zeit; Kellereibesuch mit Weinprobe und kleinem Imbiss.

6. Tag: Landschaftliche Kontraste
Die Calanches de Piana, wo 350 m hohe, zerklüftete, karminrote Felsen aus dem Meer ragen, sind eine Augenweide. Der herrlich gelegene Hafenort Porto lädt zum Verweilen ein. Bootsfahrt (optional) um die Calanches (buchbar/zahlbar vor Ort). Feurig rot glühen in der Spelunca-Schlucht die Granitfelsen zwischen den bis 2.000 m fast senkrecht hinaufsteigenden Felswänden im Sonnenlicht. Wie im Bilderbuch liegt das Bergdorf Evisa vor imposanten Felswänden. Vom Pass Col de Verghio (1.478 m) eröffnet sich ein atemberaubender Blick über Zentralkorsika. Durch das spektakuläre Naturparadies der Scala di Santa Regina Fahrt nach Ile Rousse: Hotelbezug für zwei Nächte. (ca. 220 km)

7. Tag: Entdeckungen im „Garten Korsikas“
Gewürze, Obst und Gemüse, Fisch und viele andere lokale Produkte präsentiert die Markthalle von Ile Rousse. Danach erkunden wir die bergige Balagne, den „Garten Korsikas“. In Corbara besuchen Sie ein kleines Museum für korsische Kunst und Geschichte. Weiterfahrt nach Sant’ Antonio, das wie ein Adlerhorst auf dem Gebirgskamm liegt und einst Schutz vor Seeräubern bot. Calvi beansprucht, Geburtsort von Kolumbus zu sein. Die bildschöne Altstadt und das malerische Hafenviertel laden zum Flanieren ein. (ca. 70 km)

8. Tag: Küstenzauber und Abschied
Fahrt durch die Désert des Agriates, eine reizvolle Landschaft aus Felsen und Macchia, nach St. Florent: Das „korsische St. Tropez“ bezaubert mit traumhaften Stränden, Yachthafen und verwinkelten Altstadt-Gassen. Ein letzter Stopp gilt Murato, wo wir die romanisch-pisanische Steinkirche San Michele de Murato besichtigen. (ca. 90 km) Rückflug von Bastia.