Normandie - Bretagne mit Herr Norbert Lahsnig - Pfarre Tulln St. Stephan

Unter der Leitung von Norbert Lahsnig veranstaltet Biblische Reisen diese Sonderreise nach Frankreich, bei der noch Plätze frei sind. Biblische Reisen übernimmt bei dieser Reise die Organisation des logistischen Bereichs. Für die inhaltliche Gestaltung der Reise ist aber die Gruppenleitung verantwortlich. Für alle Reisen gelten unsere aktuellen Reisebedingungen.

Reiseverlauf

1. Tag: 1. Tag: Mittwoch, 24.04.2019
Ankommen
Flug mit Austrian Airlines von Wien nach Paris Charles de Gaulle. Vorauss. Flugzeit: 07:05-09:15 Uhr. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung Frau Reinhild Zenz. Fahrt Richtung Westen nach Giverny. Diesen Ort entdeckte der französische Maler Claude Monet bei einer Zugfahrt auf der Suche nach einem geeigneten Haus, in dem er seine zehnköpfige Familie unterbringen konnte. Hier entstand in jahrelanger Arbeit sein Seerosengarten, den er bis zum Ende seines Lebens nicht mehr verließ. Im Anschluss Fahrt nach Rouen, Hauptstadt der Normandie und Hotelbezug für vier Nächte.

2. Tag: 2. Tag: Donnerstag, 25.04.2019
Rouen – Stadt der ‘Hundert Glockentürme‘
Rouen liegt am Unterlauf der Seine. Die Altstadt schmiegt sich wie ein Amphitheater an das rechte Ufer des Flusses. Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang besichtigen wir u.a. die Kathedrale Notre Dame und Kirche St. Jeanne d’Arc, den Marktplatz und die Hinrichtungsstätte der Jungfrau von Orleans sowie zahlreiche Fachwerkhäuser aus mehreren Jahrhunderten. Nach der Mittagspause Besuch des Musée des Beaux Arts mit zahlreichen Werken u. a. von Claude Monet, Gustave Courbet, Camille Pissarro, aber auch Caravaggio und Velazques.

3. Tag: 3. Tag: Freitag, 26.04.2019
Romanische Baukunst in den Seine-Schleifen
Fahrt in den regionalen Naturpark der normannischen Seine-Schleifen. Besuch der ehemaligen Benediktinerabteikirche St. Martin de Boscherville, Schulbeispiel der normannischen Romanik. Im Anschluss weiter nach Jumièges, wo bis zu den Religionskriegen eines der größten Klöster Frankreichs stand. Die Abtei ist heute eine der schönsten Ruinen Frankreichs und wurde unter Wilhelm dem Eroberer erbaut und geweiht. Weiter geht es Richtung Le Havre. Wir fahren über die Pont de Normandie, die zum Zeitpunkt ihrer Erbauung die größte Spannseilbrücke der Welt war. Am späten Nachmittag Aufenthalt in Honfleur, das mit seinem pittoresken Hafenbecken aus dem 17. Jh., umsäumt von sechsstöckigen Häusern zu einer der reizvollsten alten Hafenstädte der Normandie zählt. Bedeutend war Honfleur nach dem Hundertjährigen Krieg als von hier aus Exkursionen in die neue Welt aufbrachen und Samuel Champlaine Quebeque gründete.

4. Tag: 4. Tag: Samstag, 27.04.2019
Normannische Gartenkunst
Fahrt Richtung Norden nach St. Marguerite sur Mer und Besuch des Gartens der Vier Jahreszeiten Le Vasterival, der durch die Prinzessin Sturza in 50 Jahren auf einer Fläche von 12 ha angelegt wurde - ein Paradies bestehend aus unterschiedlichsten Blätter- und Blütenformen, verschiedensten Farben und süßen Düften. Nach einer ausgiebigen Führung kurze Fahrt nach Varengeville sur Mer und Besuch des Grabes von Georges Braque. Weiter geht es dann in das an der Alabasterküste gelegene Etretat, das sich im 19. Jh. von einem Fischerort zu einem mondänen Badeort mit imposanten Strandvillen entwickelte. Hier verkehrte u.a. der Maler Gustave Courbet, aber auch Claude Monet, der Dichter Guy de Maupassant und im damaligen Casino führte Jacques Offenbach „Orpheus in der Unterwelt“ auf.

5. Tag: 5. Tag: Sonntag, 28.04.2019
Entstehung eines Königreichs – Wilhelm der Eroberer
Fahrt vorbei an der Burg Robert des Teufels nach Caen, ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Normandie. Besichtigung der unter Wilhelm dem Eroberer gegründeten Männerabtei St. Etienne. Im Anschluss geht es weiter in das benachbarte Bayeux. Dort besichtigen wir die berühmte, gleichnamige Tapisserie, auf der die Eroberung Englands 1066 durch Wilhelm den Eroberer dargestellt ist. Der Legende nach soll seine Frau, die schöne Mathilde mit ihren Damen das heute noch 70 m lange Leinentuch bestickt haben. Nach der Mittagspause Fahrt nach Arromanche, wo man noch heute die Phoenixsenkkästen sehen kann, vor denen sich die künstlich errichtete Hafenanlage befand mit deren Hilfe die Landung der Alliierten Truppen ab dem 06. Juni 1944 durchgeführt wurde. Falls zeitlich noch möglich Besuch des Musée du Debarquement mit einem Film über die Landung. Fahrt nach St. Malo und Hotelbezug für drei Nächte.

6. Tag: 6. Tag: Montag, 29.04.2019
Wunder des Abendlandes
Früh am Morgen Fahrt in die Bucht, in welcher sich der Berg des heiligen Michael befindet, ein Felsen aus Granit im Watt, auf dem nach einer Vision des Bischofs Aubert von Avranche, eine Kapelle erbaut wurde, die dem Erzengel Michael geweiht war. Die sich hieraus entwickelnde Abtei, die dazugehörige Stadt und der Felsen sind heute UNESCO Weltkulturerbe. Fahrt mit dem Shuttle zum Mont St. Michel, Aufstieg zur Abtei und Besichtigung. Zum Abschluss Besuch von Dol de Bretagne, das wahrscheinlich schon in keltischer Zeit entstand und im frühen Mittelalter die Hauptstadt der Bretagne war. Die dem hl. Samson geweihte Kathedrale gehört mit zu den sieben Gründungsbistümern des ehemaligen Königreichs Bretagne.

7. Tag: 7. Tag: Dienstag, 30.04.2019
Granit und Festungsgürtel
Fahrt über das erste Gezeitenkraftwerk der Welt, das über der Rance erbaut wurde. Es bezieht den größten Teil seiner Energie aus der Gezeitenströmung des Atlantiks, der an dieser Stelle noch einen Tidenhub von 8 m aufweist. Weiter geht es nach Dinan, das mit zu den schönsten Städten Frankreichs gezählt wird. Die Altstadt befindet sich auf einem 75 m hohen Felssporn und ist noch heute zum großen Teil von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben: Stadtrundgang. Weiter zur ehemalige Korsarenstadt St. Malo. Ihr historischer Stadtkern befindet sich auf einem Granitfelsen, der auf drei Seiten von Wasser umgeben ist. Die Stadt wurde während des 2. Weltkriegs im August 1944 fast vollständig zerstört, danach aber weitgehend in ihren alten Formen wieder aufgebaut. Am Nachmittag Hafenrundfahrt in der Bucht.

8. Tag: 8. Tag: Mittwoch, 01.05.2019
Fahrt zur „Akropolis Frankreichs“
Am Vormittag Fahrt von St. Malo nach Chartres. Die Kathedrale Notre Dame gilt als das Urbild der hochgotischen Kathedralen Frankreichs. Sie wurde auf einem von der Eure umflossenen Kalkhügel errichtet, der aus einer flachen Ebene aufragt. Bestaunenswert sind die drei außergewöhnlich gut erhaltenen großen Portalanlagen und die reicher Sammlung an originalen Buntglasfenstern aus dem 12. und 13. Jh. Besichtigung des Königsportals, der Buntglasfenster, der Westfassade sowie der berühmten Madonna von Chartres. Weiterfahrt Richtung Paris und Hotelbezug für eine Nacht.

9. Tag: 9. Tag: Donnerstag, 02.05.2019
Das Herz von Paris
Zeitige Stadtrundfahrt. Ausstieg bei der Seine-Insel Ile de la Cité, auf der die Kathedrale Notre Dame steht. Hier befindet sich das historische Herz von Paris. Besichtigung der St. Chapelle, dem heute noch ältesten Teil des ehemaligen Königspalastes und ursprünglicher Aufbewahrungsort der Dornenkrone Christi. Danach Fahrt oder Spaziergang (1,8 km) über die Pont Neuf und entlang der Seine zum Musee d’Orsay und Besichtigung des ehemaligen Bahnhofs mit seiner eindrucksvollen Sammlung von impressionistischen Meisterwerken. Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Linienmaschine nach Wien. Voraussichtliche Flugzeit: 20:15-22:15 Uhr.